News
Latest News
Kaderschmiede Rasenreport
23.03.2019
U23 schlägt Lupo Martini mit 3:1

Drei Elfmeter! Kurioser Sieg bei Johannsson-Comeback

© nordphoto


  • 9
  • 128

Nachdem Fin Bartels vor wenigen Wochen nach langer Verletzungspause sein Comeback bei Werders U23 in der Regionalliga gegeben hatte, nahm am Sonnabend Aron Johannsson denselben Weg. Beim Duell am 27. Spieltag gegen Lupo Martini stand der Stürmer nach endgültig überstandener Knöchelverletzung in der Startelf von Cheftrainer Sven Hübscher.

Dieser sah dann zunächst ein durchwachsenes Spiel, in dem Werder nach anfänglichen Problemen die Kontrolle gegen das Tabellenschlusslicht übernahm. Große Chancen gab es im ersten Durchgang gegen die Fünferkette der Gäste nur wenige, den Führungstreffer in der 17. Minute gab es trotzdem: Boubacar Barry wurde im Strafraum zu Fall gebracht und den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Christian Groß zur 1:0-Führung, die bis zur Pause Bestand hatte.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die kalte Dusche für die Hausherren. Ein langer Ball in den Lauf von Timon Hallmann reichte aus, um Werders Abwehr auszuhebeln, sodass der Angreifer zum etwas unerwarteten Ausgleich einschießen konnte (50.).

Zehn Minuten später war schließlich der unauffällige Auftritt von Johannsson beendet, für ihn kam Jonah Osabutey ins Spiel. Die Bremer drängten nun auf die erneute Führung und hatten in der 76. Minute die große Chance, nachdem Schiedsrichter Patrick Schwengers wieder einen Elfmeter pfiff, diesmal wegen Handspiels. Erneut schritt Groß zur Tat, doch er scheiterte an Keeper Marius Sauss.

Der dritte Elfmeter sitzt, Proteste vom Gegner

Anschließend ging es drunter und drüber. Nur wenige Momente, nachdem Lupos Noe Baba den Handelfmeter verursacht und dafür Gelb gesehen hatte, flog er mit Gelb-Rot vom Platz, weil er in Strafraumnähe Kevin Schumacher umlegte. Und wieder nur drei Minuten später gab es tatsächlich Elfmeter Nummer drei für die Grün-Weißen – den der gefoulte Osabutey in der 79. Minute selbst verwandelte.

Die Gäste waren ob der gegen sich gepfiffenen Elfmeterflut sichtlich aus dem Häuschen, doch ihre Beschwerden waren allesamt vergeblich. Verstehen konnte man sie vor allem beim dritten Strafstoß: Denn bei diesem hatte der Schiedsrichter zunächst auf Vorteil entschieden und erst auf den Punkt gezeigt, nachdem ein Torabschluss Werders neben das Gehäuse geflogen war.  

Der Treffer zum 3:1-Endstand von Schumacher (89.) war dann fast nur noch eine Randnotiz. Der Linksaußen hatte am zweiten Pfosten gelauert und eine Flanke verwertet.

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download