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Rasenreport
02.12.2018
Moisander über Werders Defensivprobleme

„Die Verteidigung in unserem Spiel stimmt“

© nordphoto


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Jeder kennt das: Wenn man eine Nacht über etwas schläft, sieht man am nächsten Morgen oft einiges anders. Niklas Moisander ging es am Sonntag so. Bei der 1:2-Niederlage gegen die Bayern am Vortag hatte sich Werders Abwehrchef kurz vor Schluss noch eine Gelb-Rote Karte eingehandelt, weil er Robert Lewandowski an der Seitenlinie umrempelte. „Es passiert alles sehr schnell, man ist müde. Es sah auch schlimmer aus, als es war“, sagte Moisander im Mediengespräch. „Aber heute denke ich, ich wäre besser nicht hingegangen.“

Der 33-Jährige fehlt Werder somit im Heimspiel gegen Düsseldorf am kommenden Freitag. „Es ist sehr enttäuschend für mich, gegen Düsseldorf nicht spielen zu dürfen, weil es ein unheimlich wichtiges Spiel ist“, betonte Moisander. Nach fünf Liga-Spielen ohne Sieg wollen die Bremer gegen den Aufsteiger ihre Negativserie beenden. Mit dem gesperrten Moisander und dem verletzten Milos Veljkovic fehlt allerdings die etatmäßige Innenverteidigung. Vermutlich müssen Sebastian Langkamp und Marco Friedl statdessen ran. „Ich denke, dass sie uns vertreten werden. Beide können das gut“, sagte Moisander.

Auf Langkamp und Friedl wartet jedenfalls keine leichte Aufgabe. Gerade in der Bremer Defensive haperte es zuletzt. In den fünf Ligapartien ohne Sieg kassierte Werder 14 Gegentore. Trotzdem betonte Moisander: „Die Verteidigung in unserem Spiel stimmt. Das Problem sind die individuellen Fehler. Der Fokus ist nicht immer über 90 Minuten da. Wir müssen fokussierter und schärfer verteidigen.“ Tatsächlich leisteten sich diverse Werder-Spieler zuletzt Aussetzer, auch der sonst so zuverlässige Moisander, der etwa bei der 1:2-Niederlage in Mainz über den Ball schlug und gegen die Bayern Serge Gnabry nicht am zweiten Treffer für die Münchener hindern konnte. „Meine allgemeine Leistung ist immer noch gut“, sagte der Finne. „Aber ich kann besser spielen, auch ich muss über 90 Minuten konzentriert bleiben.“

Gegen die Bayern waren erneut einige Szenen zu sehen, in denen Werder nicht präsent genug war. Laut Moisander gab es aber noch ein weiteres Problem: „Wir hatten zu viel Respekt. Das ist das Schlimmste, was man machen kann.“ Immerhin: Wenn es gegen Düsseldorf geht, dürfte zu viel Respekt vor dem Gegner wohl kaum vorhanden sein. In der Partie könnte eher zum Problem werden, dass der Druck auf die Bremer angesichts der Negativserie immer größer wird. „Wenn wir nach Europa wollen, müssen wir gegen Düsseldorf gewinnen“, verdeutlichte Moisander und fügte hinzu: „Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen.“ Ein Grund für diese Überzeugung ist Trainer Florian Kohfeldt. „Er bleibt trotz der Negativserie cool und arbeitet hart“, schilderte Moisander.

Was Moisander nach dem Bayern-Spiel im „Werder-Strom-Talk“ sagte, seht ihr hier:

Spreewerderaner1 am 02.12.2018, 12:25
Da wir erst ein Spiel zu null gespielt haben, teile ich diese Aussage nicht!
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WERDER2016 am 02.12.2018, 17:04
Zu-Null-Spiele sind nicht das Entscheidende. Zieht man von den letzten 5 Spielen bei gleicher Punktausbeute 6 bis 7 Tore ab, steht man bei den Gegentoren in der Spitzengruppe der Liga.
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Pit88 am 02.12.2018, 16:15
Das Problem sind ja nun immer individuelle Fehler - ohne diese Fehler würden keine Tore fallen.
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WERDER2016 am 02.12.2018, 16:59
Was ist denn eine allgemeine Leistung? Das müsste der Spieler einmal näher erklären. Es gab auch lange keine Werder- und-Moisander-Bilanz mehr zu lesen. Woran das nun wieder liegt?
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Luckybox am 02.12.2018, 17:44
Moisander sollte sich kritisch hinterfragen. Gerade er muss sich in den Zweikämpfen und Laufduellen ganz anders präsentieren. Er ist ein großer Schwachpunkt in Werders Spiel.
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