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Ballköniginnen
24.11.2018
Werder-Frauen erneut gegen Bayern

Die Lehren aus der Vorwoche

© imago


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Ein neues Spiel, der alte Gegner: Eine Woche nach der 0:3-Niederlage im DFB-Pokal treten Werders Fußballerinnen an diesem Sonntag (14 Uhr) erneut beim FC Bayern an. Diesmal geht es um Punkte in der 1. Bundesliga. Die Voraussetzungen haben sich indes nicht geändert: Die Münchnerinnen sind Tabellenzweiter, Werder belegt mit gerade mal vier Zählern den vorletzten Platz. Der Gast möchte trotzdem mit Selbstbewusstsein an die Aufgabe gehen – und das liegt am Pokalspiel des letzten Wochenendes.

„Wir haben uns gut verkauft“, sagt Werders Spielführerin Lisa-Marie Scholz. Die klare Niederlage ist schließlich nur eine Seite der Medaille. Die andere beschreibt den Spielverlauf: Die Bremerinnen hatten bereits in der ersten Minute einen Gegentreffer kassiert, ihren Kasten dann lange sauber gehalten und erst in der Schlussphase die Gegentore zum 0:3-Endstand kassiert. „Wenn wir an den Schrauben drehen und unsere Fehler abstellen, können wir vielleicht überraschen“, sagt Scholz.

Welche Schrauben sie meint, ist nicht schwer zu erraten: Es geht um die Konzentration. Im letzten Wochenende hatte der Gegner getroffen, als Werder gedanklich noch in der Kabine weilte. „Wir müssen von Anfang an da sein, denn die Bayern bestrafen Unachtsamkeiten sofort“, betont Werders Kapitänin. Und noch etwas soll sich verbessern: die Personalsituation. Im Vergleich zum letzten Duell stehen diesmal wieder Francesca Calo und Gabriela Toth zur Verfügung. Sie waren zuletzt ebenso kurzfristig ausgefallen wie Katharina Schiechtl (Muskuläre Probleme) und Cindy König (Muskelfaserriss), auf die Werder auch am Sonntag verzichten muss.

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