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Rasenreport
03.12.2018
Rasenfunk zum Bayern-Spiel

„Die Fans werden langsam etwas unruhig“

© nordphoto


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Taktik-Experte Tobias Escher von „Spielverlagerung.de“ sieht nicht nur Werders abfallende Leistungskurve dafür verantwortlich, dass es am Sonnabend gegen den Rekordmeister keine Punkte gab: „Ich glaube schon, dass die Bayern sehr viel stärker waren als in den vergangenen Wochen.“ Grund dafür sei eine größere Stabilität im Zentrum seit der Umstellung auf eine Doppelsechs und auch die Rückkehr von Kaderoptionen wie etwa Kingsley Coman, dessen Dribblings Werder nach seiner Einwechslung ordentlich Probleme bereitet hätten. „Da kannst du dem Verteidiger keinen Vorwurf machen“, findet Escher – manche Einzelaktionen seien einfach nicht zu verteidigen gewesen.

Die starke Bremer Phase nach dem ersten Gegentreffer erklärt sich Stefan Behrens vom Gladbacher „Vollraute“-Podcast vor allem damit, dass die Bayern Werders Sechser nicht mehr entscheidend stören konnten: „Wenn man Sahin die Luft gibt, es er wirklich ein hervorragender Spieler, der ein Spiel auch gut aufziehen kann“, lobt Behrens. Allerdings hätte eben auch vor allem die Passivität der Bayern Werder wieder stark gemacht. In der zweiten Hälfte taten die Münchener den Grün-Weißen diesen Gefallen dann nicht mehr.

Pflichtsieg gegen Düsseldorf?

Vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Freitag, 20.30 Uhr) sieht Escher Werder gehörig unter Druck: „Die Fans werden langsam etwas unruhig“, ordnet Escher die Stimmungslage an der Weser nach einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ein. So sei die Partie gegen die Fortuna zu einem Pflichtsieg geworden, obwohl aufgrund der Ausfälle in der Innenverteidigung unter anderen Umständen auch ein Unentschieden akzeptabel wäre.

Den exklusiven Werder-Part aus dem Rasenfunk gibt es hier:

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