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03.01.2019
Micouds Liebeserklärung an seine Werderaner

„Die besten Fans, die ich je getroffen habe!“

© Mein Werder


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Es gibt vielleicht keinen Spieler in der langen Geschichte des SV Werder Bremen, dem eine derart uneingeschränkte Verehrung zuteil wird wie Johan Micoud. Der Franzose, der von 2002 bis 2006 seine Fußballschuhe für die Grün-Weißen schnürte und mit seinem unnachahmlichen Spielverständnis als Regisseur der Double-Mannschaft der Saison 2003/2004 in die Werder-Geschichte einging, verbrachte an der Weser die wohl besten Jahre seiner Karriere.

Heutzutage ist „Le Chef“, wie ihn die Werder-Anhänger liebevoll getauft haben, nur noch selten in Bremen unterwegs. Am Donnerstag war es mal wieder so weit: Der 45-Jährige stattete der Hansestadt einen Besuch ab. Der Grund: Am Freitagabend steigt in Oldenburg das Hallenturnier der Traditionsmannschaften. Die Gegner heißen in der Gruppenphase Hannover 96 und Schalke 04, später können die Bremer Altstars auf Eintracht Frankfurt, Benfica Lissabon oder die Gastgeber vom VfB Oldenburg treffen.

„Es ist immer etwas Besonderes, in diese Stadt zurückzukehren“, schwärmte Micoud am Donnerstagabend gegenüber Mein Werder, „weil ich all diese guten Momente hier erlebt habe, mit den Fans, mit meinen Mitspielern.“ Meisterschaft, Pokalsieg, Champions-League-Spiele: Viel mehr geht im Vereinsfußball nicht. Dass Micoud als Spielmacher maßgeblich verantwortlich für diese Glanzmomente war, rechnen ihm die Werder-Fans noch heute hoch an.

Ob der große Franzose seinen Heldenstatus nachvollziehen kann? „Nein“, sagt Micoud bescheiden. „Es ist aber dasselbe bei mir mit ihnen. Die Werder-Fans sind die besten, die ich je getroffen habe in meiner Karriere.“ Eine Beziehung, die kaum in Worte zu fassen ist: „Da war dieses besondere Gefühl zwischen uns.“ Ähnliche Emotionen hegt Micoud auch für seine Teamkollegen bei Werders Traditionself, für die – Ex-Kollege Tim Wiese hatte es im Vorfeld deutlich ausgesprochen – in Oldenburg bei allem Spaß nur der Sieg zählt. Eine Mentalität, die „Le Chef“ zusagt: „Darum liebe ich diese Jungs!“

RosiB. am 03.01.2019, 23:41
Hinschmelz 💚❤️💚❤️💚
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am 03.01.2019, 23:42
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
WERDER2016 am 04.01.2019, 00:33
Ich bin kein Fan von Sentimentalitäten, aber Micoud wird bei Werder für immer unerreichbar bleiben. Ein Glücksfall, bei dem alles zu 100 % gepasst hat. Mehr geht nicht.
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susanneundjens am 04.01.2019, 09:03
Sein erstes Spiel im September 2002 unter der Woche gegen Nürnberg. Ein 4-1 zuhause war es. Er kannte die Mannschaft nicht, war aber sofort bester Mann und Chef. Als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, standen alle Zuschauer und ich wusste: Wenn der so weiterspielt, beginnen hier neue tolle Zeiten. Der Verein wird bald 120 Jahre alt, aber das war der geilste Kicker, der je grün-weiß trug.
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Netzorath am 04.01.2019, 18:28
Es waren die ersten Jahre von Klaus Allofs, als in der Tat auf einmal außergewöhnliche Dinge geschahen. "Wie kommt Werder denn an solch einen Spieler?" fragte ich mich erstmalig, als plötzlich ein blutjunger Stürmer namens Claudio Pizarro für Werder auflief und gleich ein Tor nach dem andern schoss. Und an dieses Nürnbergspiel kann ich mich auch noch bestens erinnern, plötzlich ein Spieler in Grün-Weiß, das ich es nicht so richtig glauben mochte, kein junges Talent, ein ausgereifter Spieler höchster Qualität (dazu dann noch einer, wie sich noch herausstellen sollte, der es nicht nur in den Beinen hatte wie so manch anderer, von denen hier zuletzt die Rede war und immer wieder ist).

Es waren die ganz besonderen Fähigkeiten des Klaus Allofs, die solche Dinge ermöglicht haben, das wollen wir mal nicht vergessen, und wenn er im Verein mehr geschätzt worden wäre, wäre uns manches erspart geblieben.
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delles.wiki am 05.01.2019, 17:20
Ihrem letzten Satz kann ich nicht ganz folgen. KATS wurden zuletzt, nach einer Reihe von Fehleinkäufen, vom Aufsichtsrat sehr auf die Finger geschaut. Ich erinnere mich noch um das lange Ringen beim Sokratistransfer. Allofs zog es dann vor, beim VfL Wolfsburg anzuheuern, wo er ungleich mehr Geld ausgeben konnte und wo er weit weniger erreichte als bei Werder. Was wäre Werder erspart geblieben? Ich denke, sowohl Nachfolger Eichin als auch Baumann machten unter den gegebenen Umständen einen guten bis sehr guten Job.
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am 04.01.2019, 09:14
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
1-Werder am 04.01.2019, 10:18
Genialität beim SV Werder trägt einen Namen: J. Micoud. Selbst ein Özil und ein Diego haben nicht über die Qualitäten eines Micoud verfügt, der ein Spiel sprichwörtlich lesen konnte. Französisch eigensinnig, hingegen ohne jegliche Star-Allüren, ein toller Typ. Man stelle sich das heutige Team neben im auf dem Spielfeld vor; "Europa, wir kommen...."
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Bremen-Fan am 04.01.2019, 10:19
Bester Werder-Spieler, wichtigster Werder-Spieler. Ein Fußball-Genie, der mit viel Glück an die Weser kam und zauberte.
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klarerBlick am 04.01.2019, 10:21
Wynton Rufer, Rune Brathseth und Micoud sind die Goats bei Werder
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alanya_fuchs am 04.01.2019, 10:38
Meinen Sie wirklich "Ziegen"? 😆

Sonst schreiben Sie es besser so:
G.O.A.T. (Greatest of all Time)
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am 04.01.2019, 12:43
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wolfgramm am 04.01.2019, 12:45
Endlich kann ich Ihnen(bei den genannten Namen) mal zustimmen.
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hashtag am 04.01.2019, 11:24
Ein Seegen, dass ich ihn bei jedem Heimspiel live miterleben durfte!
Der beste Fußballer, den ich je bei Werder gesehen habe!
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delles.wiki am 05.01.2019, 13:20
Diesen Lobeshymnen kann ich mich nur anschließen. Weltklasse bei Werder! Noch heute muss man sich fragen, wie es kam, dass er je seine Schuhe für Werder schnürte. Ein Stratege, der alle Tugenden eines hervorragenden Fußballers vereinte und auf den Platz brachte. Bei ihm waren eine perfektes Stellungsspiel verbunden mit einer eben solchen Zweikampfstärke und Passgenauigkeit, die dazu führten, dass die defensive Zweikampfaktion und die Initiierung einer Offensivaktion mit dem millimetergenau getimten Pass zu einer symbiotischen, perfekt aufeinander abgestimmten und Schnelligkeit entwickelnden Einheit verschmolzen. Ich habe mich ob dieser traumwandlerischen Leichtigkeit und Sicherheit, der unnachgiebigen Zweikampfführung und seines unbändigen Siegeswillens oft gefragt: "Wie kann man nur so Fußballspielen?" Dieser Mann hätte allen Grund dazu gehabt, Allüren zu entwickeln, tat dies aber nicht!
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