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Ballköniginnen
26.11.2018
Werder-Frauen verlieren in München

Die Bayern bleiben eine Nummer zu groß

© imago


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Wieder drei Tore Unterschied: Nach dem 0:3 im Pokalduell des vergangenen Wochenendes haben Werders Kickerinnen das Punktspiel bei Bayern München nun mit 1:4 (0:1) verloren. „Die Bayern haben eine Qualität, die wir anerkennen müssen. Wie letztes Wochenende haben sie verdient gewonnen“, kommentierte Werder-Trainerin Carmen Roth die zweite Pleite in Folge.

Zunächst hatten sich deutliche Parallelen zum Spiel in der Vorwoche offenbart: War Werder im Pokalduell bereits nach wenigen Sekunden in Rückstand geraten, stand es nun nach sechs Minuten 1:0 für den Gastgeber. Über die linke Seite hatte sich Fridolina Rolfö gegen Rachel Avant durchgesetzt und von der Grundlinie zurückgelegt auf Sara Däbritz, die aus rund sechs Metern zum 1:0 traf. Es konnte keine Rede davon sein, dass die Bremerinnen die Forderung ihrer Mannschaftsführerin umsetzen würden. „Wir müssen von Anfang an da sein, denn die Bayern bestrafen Unachtsamkeiten sofort“, hatte Lisa-Marie Scholz vor der Partie unterstrichen.

Als Lina Magull kurz vor der Pause zum Abschluss kam, verhinderte Anneke Borbe den 0:2-Rückstand ihres Teams mit einer Glanzparade (45.). „Leider haben wir erneut ein frühes Gegentor hinnehmen müssen. Im Anschluss standen wir bis zur Halbzeit ordentlich, in der Offensive sind wir aber nicht so mutig aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen haben“, kommentierte Werder-Trainerin Roth.

Sie nannte damit auch die letzte Gemeinsamkeit zwischen Punkt- und Pokalpartie: Das Spiel mit dem Ball war einfach zu fehlerhaft und unentschlossen, um den Gastgeber unter Druck zu setzen. Weil die Bayern die Schlagzahl erhöhten, war die zweite Auflage schnell entschieden. Beim 2:0 vermochte die Bremer Abwehr nichts auszurichten gegen Mandy Islacker, die aus wenigen Metern traf, und auch beim dritten Treffer kam die Münchener Torjägerin relativ unbedrängt zum Abschluss. Immerhin: Nachdem der Gastgeber durch Rolfö einen vierten Treffer nachgelegt hatte, durfte Verena Volkmer per Kopf zum 1:4 verkürzen.

Statistik

FC Bayern: Zinsberger – Hendrich, Wenninger, Leupolz, Lohmann, Magull (46. Roord), Skorvankova, Däbritz (46. Maier) – Beerensteyn, Islacker (76. Damnjanovic), Rolfö

Werder Bremen: Borbe – Kersten, Ulbrich, Wensing, Tóth (77. Kofler) – Horvat (63. Wichman), Scholz, Hau­sicke, Volkmer, Avant – Goddard (67. Cerci)

Tore: 1:0 Däbritz (6.), 2:0 Islacker (55.), 3:0 Islacker (75.), 4:0 Rolfö (85.), 4:1 Volkmer (86.)

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