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15.03.2019
Kommentar zur Eggestein-Nominierung

Der verdiente Lohn harter Arbeit

© Imago


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Maximilian Eggestein ist keiner dieser Spieler, denen in der Jugend dank eines überragenden Talents alles zugefallen ist. Mehr noch: Werders Youngster gehört zu den Spätgeborenen, als Dezemberkind hat man es im Juniorenbereich traditionell schwer. Wenige Monate können da innerhalb eines Jahrgangs eine Welt bedeuten, was die körperliche Entwicklung angeht.

Deshalb brauchte Eggestein viel Geduld – in mehrfacher Hinsicht. Erst 2015 debütierte er für die U20 mit dem Adler auf der Brust, da hatten Gleichaltrige bereits diverse Einladungen des DFB erhalten. Das erfordert starke Nerven. Inzwischen ist Eggestein unverzichtbar. Für die deutsche U21. Aber auch in Bremen, wo er nach anfänglichen Startproblemen einen kometenhaften Aufstieg hingelegt hat. Deshalb mag die jetzige Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw vielleicht längst keine Überraschung mehr oder sogar überfällig sein. Aber vor allem ist sie eines: Der Lohn harter Arbeit. Für Maximilian Eggestein selbst, aber auch für Werders Trainerteam – vor allem für Florian Kohfeldt.

Der Coach hat das Bremer Juwel konsequent gefördert und zu dem gemacht, was es jetzt ist: ein kommender A-Nationalspieler. Der Mittelfeldmann hat das tiefe Vertrauen mit starken Leistungen zurückgezahlt. Kurzum: Diese Beziehung ist beispielhaft für den Profifußball. Das alles ist keine Garantie für eine Vertragsverlängerung Eggesteins an der Weser, kann bei der Hängepartie aber noch von großer Bedeutung sein. Klar ist aber auch, dass eine Berufung in die DFB-Elf die Liste möglicher Interessenten nicht kürzer werden lässt. Werder darf sich trotzdem zurecht mit der Nominierung schmücken, denn sie ist eine Bestätigung für die gute Arbeit der jüngeren Vergangenheit.

OttoOtto am 15.03.2019, 15:30
Und jetzt noch ganz fix den Vertrag bei Werder verlängern.
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Room am 15.03.2019, 22:35
Bremer Nachwuchsarbeit kann ja wohl nicht so schlecht sein ? Maximilian Eggestein sollte das auch mal schätzen und dort unterschreiben wo er hingehört !
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DemUliSeineMuddi am 16.03.2019, 08:28
Um sich in der Nationalmanschaft festzuspielen, ist natürlich Werder ein Traumverein. Ich hoffe das Eggestein das klar ist. In keinem Verein der viel mehr Gehalt auf den Tisch legen würde hätte hätte er die Möglichkeit nach einem schwachen Auftritt, vermutlich nach einer Einwechselung in der 60sten in einem eher schlechten Spiel der neuen Manschaft, in den nächsten 5-6 Partien noch mal gebracht zu werden. Soll Werder halt schönere Boni für saubere Zweikämpfe, Packingrate der Pässe und Torvorlagen/Tore in den Vertrag mit einbauen bis es passt. Dann haben wir alle was davon Die Stadt, der Verein und der Spieler. Einer der besten Trainersprüche die ich je gehört habe und der auf alle Seiten anzuwenden ist, ist: "Brust breit aber nicht Nase hoch.".
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Altobelli am 16.03.2019, 08:56
Ich bin mir relativ sicher, dass Maxi Eggestein seinen Vertrag bei Werder verlängern wird. Unabhängig davon, ob Werder sich in dieser Saison für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert.
Sollte er verlängern und dann nach Möglichkeit noch ein oder zwei Jahre bei Werder spielen, kann er sich in dieser Zeit immer noch weiterentwickeln und dann zu einem größeren Club wechseln. So würde auch Werder von einer dann wahrscheinlich hohen Ablösesumme profitieren.
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