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20.04.2019
Top-Facts zum Liga-Spiel bei den Bayern

Der Ort des Grauens

© dpa


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Es ist ein Klassiker:

Werder Bremen und Bayern München treffen zum 106. Mal in der Bundesliga aufeinander - nur die Partie Bremen gegen Hamburg (108 Mal) wurde häufiger ausgetragen.

Die Bayern sind klar vorn:

Die Gesamtbilanz spricht eine eindeutige Sprache für den Rekordmeister. In bisher 117 Spielen in drei verschiedenen Wettbewerben siegten die Bayern 64 Mal. Werder kommt auf 28 Siege, dazu gab es 25 Remis. Satte 238 Tore haben die Bayern dabei schon gegen Werder erzielt. In der Bundesliga haben die Bayern schon mehr als doppelt so oft gegen Werder gewonnen (54 zu 26 Siege) und auch da über 200 Tore geschossen (210). Aber: Die Bayern kassierten auch gegen kein Team so viele Bundesliganiederlagen wie gegen Werder (26).

Werders einsamer Rekord:

Werder hat 18 Pflichtspiele in Serie gegen den Rekordmeister verloren und ist damit in diesem zweifelhaften Ranking alleiniger Tabellenführer. Und: 16 Niederlagen in Folge gegen eine Mannschaft bei einem Torverhältnis von sagenhaften 10:61 Toren gab es in der Geschichte der Bundesliga auch noch nie.

O‘zapft war:

An den letzten Werder-Sieg gegen die Bayern können sich wohl nur die Älteren klar erinnern. Im September 2008 überrollte Werder die Münchener in der Allianz Arena beim 5:2 förmlich, die Bremer Fans feierten den Kantersieg danach ausgiebig auf der Wiesn.

Ein Ort des Grauens:

Die Allianz Arena hat sich zu einer uneinnehmbaren Festung für Werder entwickelt. Die Bayern erzielten in den letzten sieben Bundesliga-Heimpartien gegen Bremen immer mindestens vier Tore und gewannen diese sieben Spiele mit einer Torbilanz von 36:6.

Nur wenige wissen, wie’s geht:

Im aktuellen Werder-Kader kennen nur Philipp Bargfrede und Claudio Pizarro das Gefühl, gegen die Bayern im Werder-Dress zu punkten. Bargfrede war beim letzten Punktgewinn (0:0) vor acht Jahren schon dabei, Pizarro einer der Torschützen beim 5:2-Sieg und vor über 18 Jahren mit zwei Toren der Matchwinner bei Werders 3:2 im Weserstadion. Von den anderen Werder-Spieler kennen immerhin zwei das Gefühl, gegen die Bayern auch mal zu gewinnen: Max Kruse mit Gladbach und Nuri Sahin, der mit Dortmund sogar schon fünf Siege gegen die Bayern einfahren konnte.

Kämpfen bis zum Schluss:

Werder sollte unbedingt bis zum letzten Atemzug kämpfen. Der Rekordmeister gab in dieser Saison bereits zwölf Punkte nach Führungen aus der Hand (drei Remis, zwei Niederlagen). In fünf Spielen gingen die Münchner trotz zwischenzeitlicher Führungen nicht als Sieger vom Feld - so häufig wie in keiner der vorherigen sieben kompletten Spielzeiten.

Werder weiter unbesiegt:

Werder ist als einziges Team der Liga in der Rückrunde weiter unbesiegt (sechs Siege, sechs Remis). Mit 46 Punkten aus 29 Bundesligaspielen spielt Werder seine beste Saison seit neun Jahren (2009/10 waren es 48 Punkte zum Vergleichszeitpunkt).

Rekord auf dem Prüfstand:

Bremen traf gegen Freiburg saisonübergreifend im 30. Bundesligaspiel in Folge, das ist neuer Vereinsrekord. In Europas Top-5-Ligen ist Werder die einzige Mannschaft neben Paris Saint-Germain, die in allen Ligaspielen dieser Saison einen Treffer bejubeln konnte. Gegen die defensiv anfälligen Bayern könnte die Serie weiter Bestand haben.

Ganz neue Kopfballstärke:

Werder erzielte seine letzten drei Tore allesamt per Kopf (zwei Mal Davy Klaassen, ein Mal Theo Gebre Selassie), erstmals seit Herbst 2009 erzielte Werder wieder drei Bundesligatore in Folge mit dem Kopf.

Spielverderber Werder:

Zum 27. Mal stehen die Bayern an einem 29. Spieltag an der Tabellenspitze. In den 26 Fällen davor wurden die Münchener dann auch 25 Mal Deutscher Meister. Nur ein Mal eben nicht: 1992/93 wurden die Bayern auf der Zielgeraden noch abgefangen - vom SV Werder. Das dürfte in dieser Saison allerdings schwierig werden...

Vorsicht vor Lewandowski:

Robert Lewandowski war in seinen letzten zwölf Bundesligaspielen gegen Bremen an unglaublichen 17 Toren beteiligt (14 Tore, drei Torvorlagen). In der letzten Saison erzielte er in den beiden Spielen gegen Werder jeweils einen Doppelpack. Immerhin konnte Werder in der Hinserie beim 1:2 einen weiteren Lewandowski-Scorerpunkt verhindern.

Pizarros Bestmarken:

Der Peruaner spielte insgesamt neun Jahre für die Bayern und erzielte dabei 87 Tore in der Liga. Damit ist Piza der einzige Spieler der Bundesligageschichte, der für zwei verschiedenen Klubs mehr als 80 Bundesligatore erzielen konnte. 87 für die Bayern und 107 für Werder.

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