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Rasenreport
05.11.2018
Werder in der Sonntagskrise

Der Fluch des 18-Uhr-Spiels

© nordphoto


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Vielleicht war ja alles nur ein dummer Zufall. Vielleicht haben sich Werders momentane Sorgen ja in der kommenden Woche auch schon wieder erledigt. Zumindest dann, wenn das Schicksal und der Kalender es aktuell nicht so gut mit den Bremern meinen. Binnen einer Woche gab es die zweite empfindliche Niederlage. Sie waren so unterschiedlich wie nur eben möglich und doch einte sie ein entscheidender Faktor: Beide Spiele waren an einem Sonntag angepfiffen worden. Beide Male um 18 Uhr.

Natürlich dürfte die Ansetzung nicht wirklich eine Rolle gespielt haben und schon gar nicht als Erklärung für zwei schwache Bremer Leistungen taugen. Aber im Fußball geht es bekanntlich eben nicht immer nur um Logik. Manchmal zählt der Aberglaube mehr als spielerisches Talent. Da sind plötzlich Aspekte wie siegbringende Unterhosen, perfekt gebundene Schnürsenkel oder sonstige skurrile Rituale im Vorfeld eines Bundesligaspiels von enormer Bedeutung. Bei Fans wie auch bei Spielern.

Folglich musste auch Florian Kohfeldt grinsen, als er darauf angesprochen wurde, ob er nun einen kurzen Brief an die DFL schicken werde, um darum zu bitten, den ungeliebten Sonntagstermin doch künftig für Werder in den Planungen auszulassen.  „Damit werde ich nicht durchkommen“, sagte er lachend. „Ja, ziemlich blöd, ne.“

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