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08.03.2019
Stimmen nach Sieg gegen Schalke

„Den Typen muss man einfach mögen!“

© nordphoto


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Werder-Kapitän Max Kruse…

…zum Spiel: „Ich fand schon, dass wir ein gutes Spiel abgeliefert. Wir waren über weite Strecken überlegen. Wenn du dann das 3:2 durch einen Standard bekommst, kommst du natürlich ins Grübeln, gerade nach den vielen Unentschieden der letzten Wochen. Aber zum Glück haben wir das 4:2 noch gemacht.“

…zur Schalker Gangart: „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme. Aber wir wussten, was auf uns zukommt, wir waren darauf eingestellt, dass Tedesco die Spieler nehmen würde, die komplett hinter ihm stehen. Sie haben körperlich robuste Spieler genutzt, um lange Bälle zu spielen. Aber wir haben unsere spielerischen Mittel genutzt, um das Spiel zu entscheiden. Wir wussten, dass für Schalke nur ein Sieg zählt, und dass sie sich nicht nur hinten reinstellen würden. Sie haben das auch gut gemacht zu Beginn, sind verdient in Führung gegangen. Aber den Risikopass dem Sicherheitspass vorziehen, das ist unsere Philosophie. Das haben wir heute durchgezogen.“

…zur Elfmetersituation vor dem 2:1: „Ich falle ja selten. Ich komme aus vollem Lauf und kann nicht weiterlaufen, für mich ein klarer Elfmeter.“

…zur entscheidenden Phase der Partie: „Man hat gesehen, dass wir Ende erste Halbzeit gut reingekommen sind. So eine entscheidende Szene, die zum Elfer führt, kann schon an einer Mannschaft knabbern, und das haben wir heute gut ausgenutzt und das 3:1 gemacht.“

…zur Situation beim Gegner: „Wir wissen, was für ein großer Klub Schalke ist und dass es nicht immer einfach ist, wenn man durch schwierige Zeiten geht. Ich finde es gut, dass sie am Trainer festhalten.“

…zum Saisonspiel Europa: „So eine Eigendynamik kann durch viele Dinge entstehen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, wir müssen uns keinem beweisen, nur uns selbst. Solange es punktemäßig möglich ist, glaube ich an die Chance.“

Davy Klaassen:

„Es ist nicht so wichtig, ob ich im Fokus stehe. Ich will gewinnen, nicht schön spielen.“

Doppeltorschütze Milot Rashica…

…über Max Kruse: „Er kann richtig gute Pässe spielen und versucht, das Spiel im Mittelfeld zu kontrollieren. Du musst nicht zweimal nachdenken, wenn er den Ball hat – du musst einfach den Lauf machen und du weißt: Er wird dahin spielen. Er ist sehr wichtig als Spieler und als Kapitän. Wir spielen sehr gut zusammen.“

Fin Bartels…

…zu seinem Comeback: „Das war ganz sicher eines der emotionalsten Spiele meiner Karriere.“

Martin Harnik...

...über Fin Bartels: „Den Typen muss man einfach mögen. Ich glaube, so geht es jedem. Deshalb freue ich mich riesig für ihn.“

Werder-Coach Florian Kohfeldt…

…zu Ludwig Augustinssons Fehler vor dem Anschlusstreffer zum 3:2: „…wir haben Mittwoch im Training quer gespielt, vielleicht ist das noch in den Köpfen hängengeblieben. Bei aller Liebe, das geht nicht, das habe ich noch nie gesehen. So kannst du nicht verteidigen. Entschuldigung, das geht nicht.“

…zum Spielverlauf: Die ersten Minuten fand ich uns ordentlich im Spiel, danach sind wir zu kompliziert geworden. Schalke hat umgestellt, mit einer Raute gegen unsere Raute gespielt. Dann gab es eine Phase, als wir uns ein, zweimal bei Pavlas bedanken mussten. Danach haben wir uns gesteigert, das Tor (zum 3:1) fand ich wunderschön rausgespielt.“

…zum Charakter seiner Halbzeitansprache: „Wir haben uns ans Smartboard gestellt, und darüber gesprochen, wie man besser Fußball spielt.“

…zu seinem persönlichen Matchwinner: „Heute war mal wieder so ein Tag, wo jeder gesehen hat, wie wichtig Max Kruse für uns ist.“

…zum Kampf um Europa: „Wenn mich nicht alles täuscht, haben wir ein Spiel mehr als die anderen. Wir schauen nicht jede Woche auf die Tabelle. Aber es tut gut, wieder ein Spiel ungeschlagen zu sein. Wir sind in der Außenseiterrolle, aber das heute war ein wichtiger Schritt, weil wir unsere Heimspiele gewinnen müssen.“

Schalke-Trainer Domenico Tedesco…

…zur couragierten Leistung seiner Mannschaft: „Letzten Endes geht es um Punkte, die fehlen uns leider. Wir wollten uns extrem steigern gegenüber den letzten Spielen, das war nach dem 0:4 gegen Düsseldorf auch nicht schwer. Die Leistung in der ersten Halbzeit war okay. Der Spielverlauf war für uns schwierig, vor allem das 2:1. Das spielte Werder in die Karten.“

…zur Abseits-Frage vor Werders 1:1: „Pizarro greift aktiv ein, er steht im Abseits. Aber das sind Nuancen, ich will dem Schiedsrichter da keinen allzu großen Vorwurf machen.“

Weitere Stimmen:

WERDER2016 am 08.03.2019, 23:46
Alter Schwede - starker Tobak die Kritik an Augustinsson. Und das 3:2 war nicht der größte Bock, den er geschossen hat. Ich bleibe dabei, dass es für ihn keinerlei Druck im Kader gibt und diese mitunter laxe Spielweise die gesamte Defensive verunsichert. Dass es Friedl trotzdem nicht schafft, auf mehr Einsatzzeiten zu kommen spricht nicht unbedingt für dessen so hoch gelobete Qualitäten.
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alanya_fuchs am 09.03.2019, 08:06
Dann gab es eine Phase, als wir uns ein, zweimal bei Pavlas bedanken mussten.

Ein paar mal mehr war es diesmal schon.
Trotzdem bleibe ich bei meiner Einschätzung.
Auf der Linie sehr gut, im 5m-Raum ist noch Luft nach oben und in der Spieleröffnung mangelhaft.
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delles.wiki am 09.03.2019, 08:38
Die Spieleröffnung ist so gut, wie die Bewegungen und Laufwege der sich anbietenden Spieler!
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WERDER2016 am 09.03.2019, 13:05
Die Bewegungen und Laufwege der sich anbietenden Spieler befinden sich aber nicht im Seitenaus, wo der Ball des öfteren landet. Die Spieleröffnung könnte doch in der Tat besser sein, aber ich habe auch gelesen, dass er vom Trainerteam Order hat, so zu eröffnen. In den Kommentaren jammern wir aber auf hohem Niveau, Werder hat mitnichten ein Torwartproblem.
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wolfgramm am 09.03.2019, 13:21
Die Abschläge sind tatsächlich zu verbessern.Aber will hier irgendwer von einem Torwartproblem sprechen.Der ist super.Auch seine Ausstrahlung,immer ruhig,nie hektisch.
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oldkarzwortel am 09.03.2019, 10:29
Das 0:1 kann er verhindern, wenn er den Ball flückt. Er steht ja auch schon 3 Meter vorm Tor und geht dann zurück an die Linie. Ich glaub er hat Angst vor einem Zusammenprall, was man verstehen kann. Aber wenn er das Eröffnungsspiel und das Herauslaufen besser beherrschen würde, spielt er morgen woanders. Also kann es bleiben wie es ist denn die Mannschaft gewinnt aus anderen Gründen Ihre Spiele nicht.
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