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11.02.2019
Hin und Her um Assauer-Gedenken

„Das sollte nie etwas gegen ihn sein“

© imago


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Bevor Borussia Dortmund am Sonnabend gegen Hoffenheim spielte, schwieg die gesamte Arena. Es war eine Gedenkminute für den gestorbenen Rudi Assauer, und das ist durchaus bemerkenswert. Zwar war Assauer früher auch einmal für den BVB aktiv, doch am bekanntesten wurde er als Manager des Dortmunder Erzrivalen Schalke. Bei Werder dagegen gab es zunächst den Plan, Assauers rund um das Heimspiel gegen Augsburg nicht zu gedenken. Dabei hatte Assauer in den 70er- und 80er-Jahren als Spieler, Interimstrainer und Manager für die Bremer gearbeitet. Schließlich trugen die Spieler am Sonntag dann aber doch einen Trauerflor, und es gab eine Durchsage im Stadion.

Am Freitag auf der Pressekonferenz zum Spiel hatte Sportchef Frank Baumann darauf verwiesen, dass es einen Nachruf auf der Werder-Webseite gebe und dass Klubverantwortliche zur Trauerfeier für Assauer reisen würden. Mehr sei nicht geplant. „Es war mein Fehler, zu sagen, dass kein Trauerflor getragen wird“, räumte Baumann am Sonntag ein. „Das war ein Kommunikationsfehler.“

Enger Zeitplan

Auf eine Gedenkminute verzichtete Werder, was sicherlich auch daran lag, dass die Fans vor dem Augsburg-Spiel aufgrund des 120. Vereinsgeburtstags mehrere aufwendige Choreografien zeigten. Der Zeitplan war also eng gestrickt. Die Ankündigung, Assauers rund um die Partie nicht zu gedenken, hatte im Vorfeld einige Anhänger zu Kritik veranlasst. Am Sonnabend hatte Werder mitgeteilt, mit einem Trauerflor zu spielen. „Das sollte nie etwas gegen ihn sein. Er hat sich das natürlich verdient“, betonte Baumann.

Hintergrund: Assauer hatte sich in Bremen nicht gerade beliebt gemacht, als er 2004 die beiden Double-Helden Ailton und Mladen Krstajic von Werder zum FC Schalke lockte. Der frühere Werder-Präsident Franz Böhmert kündigte dem damaligen Schalke-Manager daraufhin die Freundschaft. „Man muss auch berücksichtigen, dass er schon lange weg ist und dass wir keine Trauerminute wollten, in der eventuell Unmutsbekundungen laut werden“, erklärte Baumann.

Wer war euer „Man of the Match“ gegen Augsburg?

joey65 am 11.02.2019, 14:37
Frank Baumanns Statements sind mehr als dünn, hören sich nach hilflosen Ausreden an. Ich denke, es wurde schon erwogen, ohne Trauerflor zu spielen. Erst nach massiver Kritik in sozialen (und assozialen) Netzwerken entschied man sich anders. Das hat mit Kommunikationsfehlern nichts zu tun. Born oder/und KDF hätten so eine peinliche Provinzposse verhindert, Franz Böhmert würde sich im Grabe drehen.


Generell fehlt es in Werders Geschäftsführung an fachübergreifender Kompetenz und "Klasse".
Uwe Brachts (11 Jahre Profi, über 270 Einsätze) Tod wurde Ende 2016 überhaupt nicht gewürdigt.

Wenn man sich die allerdings aktuellen Handelnden anschaut, wird einiges klarer:

- Filbri: mag bei Adidas eine große Nummer gewesen sein, bei Werder ist er blass, flatterig und ohne jegliches Carisma

- Baumann: bräsiger Franke

- Hupe Grunewald: Gute-Laune-August, was macht der eigentlich hauptberuflich?

- Bode: gibt sich gerne als Schwiegermutter-Liebling, charakterlich kalt wie eine Hundeschnauze
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wolfgramm am 12.02.2019, 16:51
Baumann erledigt seine Kernaufgaben gut,aber bezüglich mancher Statements von ihm kann man nur mit dem Kopf schütteln.Das zieht sich durch seine ganze Amtszeit.Besser wäre es für ihn,öfter mal zu schweigen.Sollte es stimmen bezüglich Uwe Bracht,wäre es in der Tat traurig.Hess Grunewald ist meines Wissens Anwalt.Dass man sich langsam mal wieder in höhere Tabellenregionen einfindet spricht nun allerdings nich in allen Punkten gegen die genannten Personen.
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