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Rasenreport
07.05.2019
Augustinsson im Mediengespräch

„Das ist wie ein Finale für uns“

© nordphoto


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Die Bundesliga-Saison neigt sich ihrem Ende entgegen. Zwei Spieltage bleiben dem SV Werder noch, um das Saisonziel, die Rückkehr in den europäischen Wettbewerb, zu erreichen. Dafür muss die Konkurrenz patzen – vor allem aber ist ein Sieg bei der TSG Hoffenheim (Sonnabend, 15.30 Uhr) Pflicht. „Das ist wie ein Finale für uns“, erklärte Linksverteidiger Ludwig Augustinsson am Dienstagvormittag während einer Medienrunde. Zwar brauche es zusätzlich eine Menge Glück bei den Ergebnissen der anderen, aber der Schwede glaubt weiter, dass eine Chance besteht: „So lange es möglich ist, geben wir aber nicht auf.“

Von einer Qualifikation für die Europa League hängt bei Werder einiges ab. Dem Budget würde der sportliche Erfolg gut tun, gleichzeitig bräuchte man wohl auch einen etwas breiteren Kader. Und die ambitionierteren Spieler des Kaders, allen voran Max Kruse, könnten sich im Fall der Fälle mit Wechselgedanken tragen. Auf Augustinsson träfe das aber nicht zu: „Meine Zukunft hängt nicht davon ab, ob wir nach Europa kommen“, betonte der 25-Jährige. „Ich habe vor acht Monaten einen neuen Vertrag unterschrieben. Ich glaube an den Klub, bei Werder entwickelt sich was.“ Vieles deutet also auf einen Verbleib Augustinssons hin, doch ausschließen wollte der Abwehrmann auch nichts: „Ich bin sehr glücklich hier, aber im Fußball weiß man nie.“

„Legende“ Pizarro und ein Wunsch nach Ruhe

Sehr glücklich in Bremen ist auch Claudio Pizarro. Der Peruaner hatte jüngst im Interview mit Mein Werder verraten, dass er gerne noch eine weitere Saison in Bremen spielen würde. „Ich persönlich hoffe, dass er bleibt“, sagte Augustinsson über die Situation des 40-Jährigen. „Er ist eine Legende und kann uns immer weiterhelfen. Aber wie es weitergeht ist eine Sache zwischen ihm und dem Klub.“

Im Zusammenspiel mit Pizarro hatte Augustinsson gegen Borussia Dortmund zuletzt das 2:2 ermöglicht. Auch beim ersten Bremer Treffer war der Schwede an der Entstehung beteiligt. Die Regel waren derart erfolgreiche Auftritte in dieser Saison aber nicht unbedingt: Gerade defensiv wirkte Augustinsson mitunter etwas überspielt und müde nach einem langen WM-Sommer mit der schwedischen Nationalmannschaft. „Ich habe in dieser Saison gelernt, dass man nicht immer die Grenzen verschieben kann, sondern Erholung braucht“, betonte der als Musterprofi geltende Augustinsson, der mit seiner persönlichen Entwicklung zwar zufrieden, aber nicht von ihr begeistert ist: „Ich will natürlich immer mehr. Aber man braucht manchmal Geduld.“

Ärger mit dem Schiedsrichter

Ein weiteres Thema, das den Schweden umtrieb, ist das der Schiedsrichter-Entscheidungen. Gerade bei Handspielen wie zuletzt gegen Dortmund vermisst Augustinsson eine einheitliche Linie: „Ich bin sehr verwirrt“, erklärte der Verteidiger. „Es gab schon so viele verschiedene Situationen und Entscheidungen, ich habe keine Ahnung mehr, wie entschieden wird. Die Regel muss klarer sein.“

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