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30.11.2018
Hess-Grunewald in „Bild“ über das NLZ

„Das ist nicht mehr zumutbar“

© nordphoto


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Wer die Werder-Nachwuchsmannschaften durchläuft, dürfte sich mitunter in der Zeit zurückversetzt fühlen: Gebäude und Kabinen des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) stammen aus den 60er- und 70er-Jahren, die Ausstattung der Bremer Talentschmiede ist im Vergleich zur hochmodernen Konkurrenz kaum noch zeitgemäß. „Das ist nicht mehr zumutbar“, macht Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald im Interview mit der „Bild“ deutlich.

Zwar habe man überzeugende sportliche Konzepte und gute Ausbildungserfolge vorzuweisen, zukunftsfähig sei man im Werben um die großen Talente so aber nicht nicht mehr lange. „Unser Manko ist die Infrastruktur“, betont Hess-Grunewald. „Ich wüsste nicht, wo es auf diesem Level schlechter ist als bei uns.“ Bis 2022 soll der Neubau stehen. Kostenpunkt: 32 Millionen Euro. „Wir hoffen dabei auf die Unterstützung der Stadt“, erklärt Geschäftsführer Klaus Filbry der „Bild“ gegenüber. Zudem müsse man auch die Inneneinrichtung der neuen Anlagen noch finanzieren.

Umsatz soll deutlich steigen

Außerdem setzt Filbry sich und dem Verein das Ziel, den Umsatz von derzeit 118,7 Millionen Euro deutlich zu steigern: „150 bis 160 Millionen“ solle dieser in fünf Jahren betragen. Als Gewinn wird jährlich ein Plus von einer bis drei Millionen Euro anvisiert. Das wäre beinahe schon in der letztjährigen Bilanz gelungen – aufgrund von einer gebildeten Rücklage in Höhe von etwa einer Million Euro für möglicherweise anfallende Polizeikosten bei Hochrisikospielen pendelte sich der Gewinn jedoch bei etwa einer halben Million Euro ein.

Zum kompletten Interview in der „Bild“ geht es hier („Bild Plus“-Account notwendig).

fh_king am 30.11.2018, 17:34
Also 32 Mio fuer den Rohbau. Plus was? 3-5 Mio für die Inneneinrichtung? Plus der üblichen 10-15% Fehlkalkulation (natürlich in die falsche Richtung). Da sind wir dann bei 38-42 Mio. Das noch auf die bestehenden rund 80 Mio Verbindlichkeiten der Bremer Weserstadion GmbH hinzu, dann sind wir bei 120 Mio Verbindlichkeiten. Lustig, dass Werder Bremen immer wieder sagt, man sei schuldenfrei wenn man doch eigentlich eher nahe der hochverschuldeten S04, HSV herumturnt. Die Unterstützung der Stadt wird dringen auf mehreren Ebenen benötigt. Ebene 1: Zustimmung bei der Baukostenabdeckung mittels Darlehen, denn die Stadt sitzt bei der BWS zu 50% mit im Boot. Ebene 2: Zustimmung des Projektes an sich.
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