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Rasenreport
26.12.2018
Wahl der Mein-Werder-Redaktion

Das ist die Bremer Elf der Hinrunde

© nordphoto


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Tor:

Keine Frage, an ihm führt kein Weg vorbei: Jiri Pavlenka ist unangefochten Werders Nummer eins. In der Hinrunde konnte der Tscheche nicht ganz an seine überragenden Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen. Aber: Das ist Meckern auf hohem Niveau. Pavlenka hat in dieser Spielzeit bislang nicht mehr so viele spektakuläre Paraden gezeigt wie in seiner Premierensaison für Werder – und dennoch rettete der 26-jährige Keeper den Bremern mit wichtigen Glanztaten einige Punkte (siehe die Spiele gegen Freiburg und Düsseldorf).

Abwehr:

Das Personal in Werders Defensive steht: Wenn Linksverteidiger Ludwig Augustinsson, Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie sowie die Innenverteidiger Niklas Moisander und Milos Veljkovic fit und nicht gesperrt sind, ist das Quartett in der von Coach Florian Kohfeldt favorisierten Viererkette gesetzt. Selbiges gilt für unsere Elf der Hinrunde. Gebre Selassie ist rechts hinten unersetzlich – auch weil er auf der Position keine ernsthafte Konkurrenz hat. Augustinsson fing sich nach wechselhaftem Start und zeigte zum Ende der Hinrunde gewohnt zuverlässige Leistungen. Nicht immer sattelfest präsentierte sich die Stamm-Innenverteidigung: Moisander patzte für seine Verhältnisse ziemlich häufig (siehe die Spiele gegen Mainz, Freiburg und Bayern), und auch Nebenmann Veljkovic hatte fahrige Auftritte wie beim 1:2 gegen Stuttgart, als er mit der Gelb-Roten Karte vom Platz flog. Dennoch haben die beiden bei uns die Nase vorn. Sebastian Langkamp und Marco Friedl sind gute Back-ups, falls das Stammduo in der Innenverteidigung mal ausfallen sollte – das zeigten sie etwa gegen Düsseldorf.

Mittelfeld:

Sommer-Zugang Davy Klaassen und Maximilian Eggestein haben ihren Platz in unserer Elf sicher – auf den Achterpositionen in der 4-3-3-Grundordnung. Auf der Sechs haben wir uns für Philipp Bargfrede entschieden, auch wenn die Hinrunde aufgrund von Achillessehnenproblemen schon Mitte November für ihn gelaufen war. Er ist mit seiner Robustheit enorm wichtig für die Balance im Bremer Team und war mit guten Leistungen maßgeblich am starken Saisonstart beteiligt. Bargfrede erhält somit den Zuschlag vor Nuri Sahin, der seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu Werder noch nicht restlos überzeugte.

Sturm:

Wer bildet die Dreier-Offensivreihe der Hinrunden-Elf? Einzig bei Max Kruse gab es in der Redaktion keine Diskussion: Der Kapitän spielte zwar eine durchwachsene Hinrunde, ist aber trotzdem ein Fixpunkt im Werder-Angriff. Claudio Pizarro liegt die Jokerrolle besser als ein Einsatz von Beginn an. Auf den offensiven Außenbahnen ist das Gedränge dagegen groß: Florian Kainz, Milot Rashica, Johannes Eggestein, Yuya Osako, Martin Harnik und Shootingstar Josh Sargent hatten in der Hinrunde allesamt ihre lichten Momente. Wir haben uns für Yuya Osako und Johannes Eggestein entschieden. Eggestein, da er im Verlauf der Hinrunde immer mehr Spielanteile bekommen und diese durch Leistung gerechtfertigt hat. Er gehört zu den positiven Überraschungen dieser Saison. Osako hat mehrfach angedeutet, welches Potenzial er besitzt, ihm fehlt durch die WM im Sommer Konstanz. Trotzdem gehört er in der Offensive oft zur ersten Elf.

So sieht die Mein-Werder-Elf der Hinrunde aus:


Hättet ihr genauso aufgestellt wie wir? Wie sieht eure Elf der Hinrunde aus? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

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