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04.11.2018
Werder betreibt Ursachenforschung

Das große Rätselraten

© nordphoto


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Völlig ratlos zeigten sich die Werder-Spieler nach der zweiten Bundesliga-Niederlage in Folge. Also tauchte Sportchef Frank Baumann etwas tiefer in den Seelenzustand der Bremer ein. Er formulierte einen klaren Vorwurf: „Die Mannschaft muss heute mit der Kritik leben. Wenn man nicht zu 100 Prozent fokussiert ist, dann kann so etwas passieren“, meinte Baumann.

Fest steht, dass die Mannschaft halbwegs ernüchtert ist. Maximilian Eggestein betonte, dass Werder nun "in der Realität angekommen" sei. Die bedeutet nach zehn Spielen: Platz sechs mit 17 Punkten.

Außerdem im Plus-Artikel:

• Wie Davy Klaassen die Leistung im Vergleich zum Leverkusen-Debakel bewertete

• Welchen Vorwurf Florian Kohfeldt der Mannschaft machte

• Ob Werder den Gegner unterschätzt hat

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Deltator1 am 04.11.2018, 22:05
Da sollen mal alle nachdenken was sie ca 65 Minuten für Fußball gespielt haben wie Traumtänzer in der untersten Kreis Klasse die mal Profies werden wollen ?? ?
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Werder_Supporter12 am 05.11.2018, 00:09
Moin - nach dem Spiel in Lübeck und Mainz - wieso Kainz, wenn dieser immer 1 gutes und ein desaströses Spiel macht. Auswechseln VOR der Pause [nach 20 Min.] wäre auch eine Alternative gewesen. Osako dito und Bargfrede ? warum ist dieser gesetzt? Man Werder... das geht gar nicht! Auf, das ihr gemeinsam das gegen M'Gladbach sehr viel besser macht.
Dies Leute kommen immer, wie wir auch [ausser im südlichen Gefilden] von sehr weit angereist, das heute... wo seid ihr mit euren Gedanken gewesen. Pizarro, wow bringt sich sofort ein. Joh. Eggestein eine Bereicherung auf der rechten Seite!! Auf geht's.
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klarerBlick am 05.11.2018, 07:59
der Sieg in Schalke, der von einigen als "reife Leistung" interpretiert wurde, hat einigen den Blick vernebelt. Aber es ist doch klar, dass ein Bargfrede nicht plötzlich noch das Fußballspielen lernt.

Sehen wir die bisherigen Punkte mal als Polster gegen den Abstieg, denn in den nächsten Spielen gegen Gladbach, Leipzig, Bayer, Dortmund wird nicht so viel zu holen sein
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1-Werder am 05.11.2018, 08:05
Mir ist der Leistungsabfall nach einem sensationellen Verlauf bis zum LEV-Spiel unerklärlich. Selbst Leistungsträger wie Pavlenka und Kruse haben in den letzten Spielen ihr Leistungsvermögen nicht abrufen können und ziehen andere Spieler damit auch nach unten. Moisanders "Fehltritt beim ersten Tor sei ihm verziehen, kann passieren...
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DemUliSeineMuddi am 05.11.2018, 09:13
Die beiden Tore der Mainzer waren sehr gut abgeschlossen, kann man auch mal anerkennen und Heimschiedsrichter sind ein Fakt auch weil Amateure die BuLi Pfeifen. Wenn man sich die Fouls zu sehr wünscht, bekommt man auch mal gerechtfertigte Freistöße oder Elfmeter nicht.
Foulen lassen, direkt aufstehen, weitermachen. Wenn der Shiri pfeift, pfeift er.
Gegen Leverkusen und Mainz hat der Führungstreffer gefehlt. In dem Arbeitintensiven Stil der beiden werden nun vermutlich noch mehr Mannschaften gegen uns punkten wollen. Wenn man sich mal an die ersten Saisonspiele erinnert, würd ich das Werder mit seinen eigenen Waffen schlagen nennen.
Ich würd one-touch Doppelpässe mit volley Abschlüssen trainieren. Und nochmal drauf hinweisen, dass man sich einen Freistoß vor dem fallen erst mal verdient haben muss. Mehr Pässe in die Räume, wenn die Mitspieler zugestellt sind, und mehr Bewegung bei den nicht ballführenden Mitspielern zum anbieten von Passmöglichkeiten würd ich mir wünschen. Oder auch mal nen Steilpass oder Lupfer für die Stürmer aus der zweiten reihe zum 11m Punkt.
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oldkarzwortel am 05.11.2018, 09:22
Jetzt geht es abwärts und die schweren Spiele stehen auf dem Programm. Wenn Werder nun aus den ausstehenden 7 Spielen und 21 möglichen Punkten 7 Punkte holt, dann ist man gut bedient und mit 24 Punkten in der ersten Tabellenhälfte. Aber zu den angepeilten europäischen Plätzen reicht es nicht, dazu musste man aus den Spielen gegen Nürnberg, Hannover, Stuttgart und Mainz mindesten 3-4 Punkte mehr holen oder man holt Sie gegen Gladbach, Bayern, Leipzig oder Dortmund.

Gestern hat Werder verloren, weil man schlecht vorbereitet, unsicher, ohne Tempo und ohne Biss ins Spiel ging. Das kennen wir bereits aus der Vergangenheit und ist ein Werder Leiden.

Man hat verloren, weil Moisander am Ball vorbeischlägt und die erkennbare Unsicherheit dadurch nicht besser wurde.

Man hat verloren, weil auf dem Mainzer Platz ein klarer Elfer nicht gegeben wird und der Schiedsrichter auch nicht das Videomaterial zur Kenntnis nimmt und auf dem anderen Platz in Gladbach wird ein Elfer gegeben, der keiner war ohne ebenfalls noch mal genauer in die Aufzeichnung zu sehen. In dieser Form ist der Videobeweis ein Witz und man sollte sich am Feldhockey orientieren, da wird er wie selbstständig genutzt und die Schiedsrichter stellen Ihr Ego unter dieser Möglichkeit für faire Entscheidungen zu sorgen.

Man hat verloren, weil Max Kruse von Saisonbeginn an seine Form nicht findet und konsequent auf dem Platz bleibt. Das bringt zusätzlich Unruhe, zumal er noch der Mannschaftsführer ist.

Es ist also alles wie immer und gewissermaßen ganz normal, nur das ein neuer Anspruch richtigerweise formuliert wurde. Jetzt wird sich zeigen ob der Trainer seine Lorbeeren, die er bisher erhalten hat auch verdient.
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Herzraute am 05.11.2018, 10:07
2 Spiele in 7 Tagen hat Kohfeldt nun leider vercoached.
Für mich gehörten Kainz und Osako nicht auf den Platz. Beide absolute Totalausfälle und für mich mit der Note 6 bedacht.
Beide haben es nicht geschafft auch nur einen Ball mal länger als 2 Sekunden zu halten oder weiter zu leiten. Den beiden sind die Bälle bei der Annahme weiter versprungen als ich einen Ball schießen kann...
Erst als J.Eggestein und Pizarro ins Spiel kamen wurde es besser.

Bargfrede ist ein Abräumer vor der Abwehr, aber ihm gelang es kein Stück die gewonnen Bälle dann gewinnbringend weiter zu verteilen. Seine Pässe waren genau so eine Katastrophe. Da hätte besser ein Sahin spielen können der auch mal Bälle gezielt in die Spitze spielen kann.

Claasen war heute auch eine Katastrophe. Dem gelang genau so wenig wie Kainz und Osako. Kam in fast jeden Zweikampf zu spät, hatte keine Ideen im Aufbauspiel, spielte enorm viele Fehlpässe. Für mich ebenfalls die Note 6.

Unsere Abwehr war auch mehr als wackelig. Moisander hat beim 1:0 komplett neben sich gestanden. Veljkovic wirkte völlig Planlos. Augustinsson und Gebre Selassie waren aufgrund der schlechten Flügelspieler auch komplett vom Spiel abgeschnitten. Jedes mal wenn die beiden ihren Flügelpartner überlaufen haben um als Anspielstation zu dienen haben die Flügelspieler die Bälle promt verloren und die Abwehrspieler mussten schnell wieder zur Konterabsicherung zurück. Das ganze ist 5 bis 6 mal in Folge passiert und dann haben sie aufgehört ihre Spieler zu überlaufen und zu unterstützen da diese sowieso nur Schrott gemacht haben. Somit gab es noch weniger Entlastung für Werder und wir wurden komplett in unsere Hälfte gedrückt wodurch schnell das 2:0 entstand. Erst als die Flügel ausgetauscht wurden lief es auf einmal für Werder und die Zuspiele und Flanken fanden Abnehmer.

Florian Kohfeldt, diese Niederlage geht komplett auf deine Kappe.
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am 05.11.2018, 13:27
Der Kommentar wurde gelöscht.
Bentlei am 05.11.2018, 10:22
Kohfeldt kann sich öffentlich ruhig auch mal selbst hinterfragen. Hat mich nach dem Lev-Spiel schon ziemlich geärgert.
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Netzorath am 05.11.2018, 11:32
@Bentlei
Hinterfragen sollten vor allem Sie sich mal. Vielleicht schauen Sie sich mal die Tabelle von vor einem Jahr an.
Das Problem ist ein ganz anderes: Die Gegner spielen jetzt völlig anders. Sie haben vernommen, dass Werder in den letzten zwölf Monaten die drittbeste Mannschaft der Liga war. Also treten Sie gegen Werder auf, wie man gegen einen Tabellendritten auftritt - sehr frühes Angreifen, dem Gegner keinen Zentimeter Platz lassen, bloß nicht ins Spiel kommen lassen, Kampf bis zum letzten etc. Das ist der Fluch der bösen, sprich guten Tat. Und da zeigt sich, dass das Team nicht so weit ist, nicht so weit sein kann, dem bereits gewachsen zu sein. Das wird jetzt ganz schwer werden, den erworbenen Status zu bewahren. Über Einzelne herzuziehen bringt nicht weiter, obwohl es erkennbar Freude bereitet, es demjenigen, den man eh nicht mag, zu geben. Ich habe keinen einzigen guten Werderspieler gesehen. Das Problem betrifft das ganze Team. Man muss sich weiter entwickeln, also weiter intensiv arbeiten, um diese neuen Herausforderungen zu bestehen.
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wolfgramm am 05.11.2018, 12:26
@Werder_supporter 12 meint,Kainz macht ein gutes Spiel und dann ein schlechtes.Nein,leider macht er ein sehr gutes und dann mindestens fünf sehr schlechte.Aber @Netzorath hat schon recht,gestern gab es keinen einzigen guten Spieler,selbst Pavlenka ist nicht mehr frei von Fehlern.Dass er nicht noch einmal eine solche Saison spielt,war zu erwarten,aber der Leistungsabfall ist doch bedenklich.Dass sich die Gegner auf Werder einstellen,damit muss man nun mal leben,ist keine Begründung für einen etwaigen eigenen Leistungsabfall.Ohne hier wieder als Buhmann da zu stehen wollen,glaube ich auch,dass man mit den bisher gezeigten Leistungen nicht nach ganz oben(Platz 2-4) gehört.Man hat z.B. in Stuttgart verloren,die von allen anderen abgeschossen werden,daheim gegen Nürnberg und Hannover waren auch keine Ruhmestaten,in Augsburg hätte man ohne die Hilfe des Torhüters verloren,in Frankfurt rettete ein Freistoß Werder gegen 10 Mann.Einzig gegen Hertha war es überzeugend.Man hatte ein relativ leichtes Anfangsprogramm und steht auf Platz 6.Da ich jemand bin,der in erster Linie auf die Ergebnisse schaut,ist man durch die Siege in Augsburg,Frankfurt und Schalke im Soll um Platz 6,nicht mehr und nicht weniger.Es ist im Moment aber kaum vorhersehbar,wohin die Reise geht.Einzig einen Fortschritt gibt es:Man wird mit dem Abstieg in der gesamten Saison nichts zu tun haben.Aber das sollte weniger als das Mindestziel in dieser Saison sein,nachdem man von vielen Experten schon in den Kreis der Topmannschaften gehievt wurde.Wie @Netzorath schreibt,ist das eben so schnell nicht möglich.
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Herzraute am 05.11.2018, 12:48
Hi Netzorath. Es war auch nicht mein Ziel auf einzelne Spieler drauf zu hauen. Ich habe lediglich Kohfeldts Personalentscheidung kritisiert da ich diese nicht nachvollziehen konnte.
Es geht mir nicht um das Bashing der Spieler. Denn, dass die Spieler besser spielen können haben sie ja in den anderen Spielen zuvor bewiesen. Also muss es ja an der taktischen Ausrichtung gelegen haben. Und die gibt der Trainer vor. Und die hat nun mal vorne und hinten nicht gestimmt. Die Spieler haben nur versucht die Anweisungen zu befolgen. Wenn die es nicht besser können, dann ist das nun mal so. Nur weil ich einem Esel einen Sattel aufsetze wird aus dem kein Rennpferd.
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alanya_fuchs am 05.11.2018, 13:29
Hatte Florian Kohfeldt also zu spät gewechselt? Der Werder-Trainer brauchte einen Moment, ehe er eine Antwort auf diese Frage gefunden hatte. „Fakt ist: Wenn wir mit 1:2 verlieren und solch eine erste Halbzeit spielen, kann ein Trainer auch nicht alles richtig gemacht haben.“

So war seine Antwort und das lasse ich als Selbstkritik durchgehen.
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delles.wiki am 05.11.2018, 13:48
Dass es an der taktischen Ausrichtung gelegen haben muss, die der Trainer vorgegeben hatte, wie @Herzraute schreibt, und diese die Spieler offenbar nicht umsetzen konnten, halte ich für eine gewagte These. Kohfeldt hat ja gestern nichts Neues probiert, die Mannschaft war im Gegenteil mit dieser Grundformation schon oft erfolgreich.
Werder hat gestern gegen einen gut agierenden und äußerst bissigen Gegner verloren und offenbar selber nicht sein eigenes Leistungsvermögen erreicht (was schon an den ungewöhnlich vielen Fehlpässen zu sehen war). Oft hängt übrigens beides zusammen! Wie oft haben schon Spieler wie Moisander, Kruse und Klaassen den Unterschied ausgemacht? Gestern sind sie mit untergegangen, aber das passiert im Sport nunmal.
Wie @wolfgramm richtig schreibt, spaziert Werder nicht mit großer Leichtigkeit durch die Liga und haut jeden aufgrund der eigenen spielerischen Überlegenheit mal ebenso im Vorbeigehen weg. Im Gegenteil muss in jedem Spiel der Kampf angenommen und darüber die eigene spielerische Stärke zur Geltung gebracht werden. Und manchmal reicht auch das nicht, wie uns Leverkusen gelehrt hat. Und ich wiederhole mich gerne nochmal: Schaut man sich die Kaderqualität und die finanziellen Möglichkeiten der mit Werder um die internationalen Plätze konkurrienden Mannschaften an, ist das, was Florian Kohfeldt seit seinem Amtsantritt geleistet, an taktischer Variabilität der Mannschaft vermittelt und an Ergebnissen geliefert hat, nicht hoch genug zu bewerten. Dass sich manche jetzt hier aufschwingen und meinen kritisieren zu können, dass er taktisch falsch aufgestellt und zu spät oder falsch gewechselt habe, nimmt sich vor diesem Hintergund einigermaßen lächerlich aus. Manchmal frage ich mich auch, wenn hier wieder solcherart Fundamentalkritik geübt wird, ob solche Leute selber mal, egal in welchem Sport, auf dem Platz gestanden haben. Dann ist es nämlich manchmal so, dass man plötzlich immer zu spät ist, Pässe nicht ankommen und Selbstverständliches auf einmal nicht mehr klappt. Dann verliert man meistens auch. So what? Mund abputzen, weitermachen!
@wolfgramm: Wo haben Sie denn hier Daueroptimisten ausgemacht?
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Herzraute am 05.11.2018, 14:16
@delles.wiki
Sie sagen also, man darf Kohfeldt nicht kritisieren da er bisher gute Arbeit geleistet hat. Was ja auch absolut stimmt.
Aber auf der anderen Seite hat er nun in 7 Tagen zwei Spiele völlig in den Sand gesetzt und Mannschaften auf den Platz geschickt die entweder falsch eingestellt waren oder die planlos agieren mussten, da Kohfeldt den Gegner anders erwartet hatte und in der Halbzeit keinen Plan B entwickeln konnte um dagegen zu halten.
Das halte ich durchaus für eine Berechtigung dies zu kritisieren. Man reißt hier ja nicht das gesamte Fundament ein welches Kohfeldt geschaffen hat. Aber Kritik ist in diesem Fall berechtigt und muss auch geäußert werden dürfen. Wer immer gelobt wird und das dankend annimmt muss auch in schlechten Phasen Kritik abkönnen.
Kohfeldt ist kein Heiliger, König oder Kaiser der unantastbar ist. Die Kritik muss jedoch gerechtfertigt und vor allem FAIR sein.
Was ich Kohfeldt in meinem Artikel vorwerfe hat denke ich JEDER der das Spiel gesehen hat auch gesehen. Ich denke mir da nichts aus oder dramatisiere es über. Es ist sachliche und faire Kritik. Wenn sie das anders sehen bin ich gerne bereit mit ihnen über meine Kritik zu sprechen und ihnen zu erläutern. Ich bin auch gerne bereit mir ihre Sichtweise anzuhören.
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Bentlei am 05.11.2018, 16:01
Aah, ich hätte die Uhr nach stellen können. Wie schön, dass Sie direkt wieder persönlich werden. Und was Werder betrifft: Tja, da kann man halt nichts machen, wenn die Gegner anders spielen. Muss man so akzeptieren. Vielleicht machen das ja nicht alle Gegner so und wir gewinnen dann wieder. Würde mich sehr freuen. :-)
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wolfgramm am 05.11.2018, 16:04
@delles.wiki-Ich möchte hier niemand namentlich nennen.Meine Äußerung bezüglich von Daueroptimisten bezieht sich darauf,dass von manchen Leuten keinerlei Kritik kommt.@Netzorath wirft gelegentlich usern vor nur Kritik zu üben,ich meine beide Gruppen sind nicht ernst zu nehmen.Es gibt wie gesagt,solche und solche.Beides ist unrealistisch,es gibt während einer Saison immer gute und schlechte Spiele,diese werden hier in der Regel kommentiert.Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern.Ernst nehmen kann ich nur Meinungen,die eben unterschiedlich ausfallen.Wenn @Herzraute meint,Kohfeldt hat 2 Spiele völlig in den Sand gesetzt,muss man da schon differenzieren.Gegen Leverkusen in Topform und mit dem Fehlen von 2 wichtigen Abwehrspielern kann man sogar 2:6 verlieren,siehe Gladbach 0:5.Gegen Mainz darf eine Mannschaft nicht wie in der 1.Halbzeit auftreten.Wenn sie es dann doch tut hätte in der Halbzeit was geändert werden müssen.Das passierte nicht und es fiel das 0:2.Erst dann reagierte Kohfeldt.Muss man ihm schon vorwerfen können.Wie schon von einigen erwähnt,wurde Kohfeldt von fast allen usern(mit einer Ausnahme) bisher nur gelobt,auch ich bin insgesamt mit seiner Arbeit bisher zufrieden.Er hat aber bisher keine kritischen Phasen erlebt.2 Niederlagen sind auch noch keine kritische Phase,sollte es aber auch gegen Gladbach schief gehen wird man sehen,ob er der Lage gewachsen ist.Der Kader ist ja nun schon besser als zuletzt.Obwohl ich nochmals darauf hinweisen möchte,dass der Kader zuviele Offensivkräfte hat im Verhältnis zur Abwehr.Aber man will ja auch offensiven Fußball bieten.Wie schon von mir erwähnt,sah ich diesen bisher höchst selten,dafür war er relativ erfolgreich,Platz 6 ist ja bisher okay.
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Netzorath am 05.11.2018, 17:44
"Man hat z.B. in Stuttgart verloren,die von allen anderen abgeschossen werden, daheim gegen Nürnberg und Hannover waren auch keine Ruhmestaten,in Augsburg hätte man ohne die Hilfe des Torhüters verloren,in Frankfurt rettete ein Freistoß Werder gegen 10 Mann."
@wolfgramm
Jetzt aber mal ehrlich: Finden Sie nicht, dass das eine arg negative Saisonbeschreibung ist, die besser zu einem missgünstigen HSV-Fan passen würde? Eigentlich müssten wir in Abstiegsgefahr sein, oder ?
Man könnte es auch so werten: Als Werder in Stuttgart war, war dort noch der Fußballverhinderer Korfut tätig, mit dem sie von keinem Klub abgeschossen worden sind. Und Werder hätte dort hoch gewinnen können, war sogar zu zehnt deutlich besser. Und Nürnberg und Hannover haben glücklich hier in letzter Sekunde einen Punkt mitgenommen, allein schon aus diesen drei Spielen hätten wir sieben Punkte mehr haben können bei weniger Pech. Und in Frankfurt war das Siegtor in letzter Minute glücklich, okay, aber hochverdient, und in Augsburg hätten wir verloren? Es stand 2:2, als der Torwart den Bock schoss, und Pizarro hätte kurz zuvor fast das 3:2 gemacht. Ergo: Bei weniger Pech hätten wir viel mehr Punkte auf dem Konto. Also wenn Sie hier von Daueroptimisten reden, muss ich sagen, Sie sind nun wirklich das exakte Gegenteil. Da ist man ja froh, nicht diese schlechten Gedanken zu haben, das muss ich ehrlich sagen. Sie schreiben noch genauso wie in den letzten Jahren.
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1-Werder am 05.11.2018, 16:23
Ich teile absolut die Meinungen von @Bentlei und @Herzraute und kann die Kritiken von @Netzorath und @delles.wiki nicht einordnen. Es muss doch im Forum erlaubt sein, an der taktischen Ausrichtung der Mannschaft Kritik anzubringen. Damit ist nicht vorgezeichnet, dass F. Kohfeldt den Kritikern, zu denen ich mich auch zähle, Folge zu leisten hat. In den drei letzten Pflichtspielen hat Werder nicht überzeugt, einmal aber mit einem guten Ergebnis, Leistungsträger der ersten Spiele tauchen jetzt kollektiv ab, da sind Fragen in diesem Kreise doch legitim. Ob es letztlich an der Taktik oder anderen Einflussgrössen liegt, who knows... Das dann noch angemerkt wird, dass Kritiker sich mit Ihren Ausführungen der Lächerlichkeit preisgeben und sich offensichtlich nie sportlich betätigt haben, na ja, das möchte ich nicht weiter kommentieren. Ein Ex-Fussball-Werderaner.
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Netzorath am 05.11.2018, 17:25
Natürlich ist es erlaubt, Kritik zu üben, hat das irgendjemand verboten? Aber es ist auch erlaubt, diese Kritik als unbegründet oder nicht zutreffend zu kritisieren, oder wollen sie das verbieten? Das scheint mir Ihr Problem zu sein.
Wenn jemand Kritik übt, muss er das begründen, so wie ich es tausendmal in der Skripnikzeit gemacht habe, und zwar manchmal schon vor den Spielen und nicht erst, wenn es in die Hose gegangen war. Am Ende der Schaafzeit auch schon. Einfach zu schreiben, die Taktik war falsch und der Trainer ist schuld und Punkt, ist keine Kritik, sondern unbegründete Mäkelei. Und darauf darf man hinweisen, stellen Sie sich mal vor: Man darf Ihre Kritik auseinandernehmen. Üble Sache das.
Oder einfach so zu schreiben wie Herzraute "dass die Spieler besser spielen können haben sie ja in den anderen Spielen zuvor bewiesen. Also muss es ja an der taktischen Ausrichtung gelegen haben" ist sehr enttäuschend, da ich gerade von ihm schon viel Besseres gelesen habe. Also wenn die Spieler gut sind, ist das selbstverständlich, sind sie schlecht, obwohl sie schon mal gut waren, ist der Trainer schuld, ganz automatisch. Nee, das ist nicht zu akzeptieren. Da muss schon mehr kommen, welche Taktik überhaupt gespielt wurde, (na, welche denn?), und wieso diese falsch war und welche die richtige gewesen wäre. Alles andere ist unsachlich, und das darf man dann tatsächlich sagen, und zwar deutlich. Dass man sich damit keine Freunde macht, sondern die Leute pikiert reagieren, habe ich nach meinen ersten beiden Posts etwa damals noch zur Schaafzeit kapiert.
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delles.wiki am 05.11.2018, 17:25
@Herzraute

Sie schreiben: "Denn dass die Spieler besser spielen können, haben sie ja in den anderen Spielen zuvor bewiesen. Also muss es ja an der taktischen Ausrichtung gelegen haben. Und die gibt der Trainer vor. Und die hat nun mal vorne und hinten nicht gestimmt. Die Spieler haben nur versucht die Anweisungen zu befolgen. Wenn die es nicht besser können, dann ist das nun mal so. Nur weil ich einem Esel einen Sattel aufsetze wird aus dem kein Rennpferd."

Hat Werder nicht exakt in der taktischen Ausrichtung gespielt (4-3-3), die sich zuvor so häufig als richtig erwiesen hatte? Gegen Leverkusen ist das Experiment 5er-Kette gescheitert, weil es die Spieler auf dem Platz offenbar nicht umsetzen konnten. Ich erinnere mich an die Aussage, dass der ballferne Außenverteidiger nicht einrückte etc. Aber gestern? Über die mannschaftstaktischen Vorgaben kann man nur spekulieren, aber rein von der Aufstellung war doch alles wie gewohnt. Dass nahezu kein Spieler Normalform erreichte, ist sicherlich richtig. Letztlich ist der Trainer auch dafür mitverantwortlich, aber ich denke nicht, dass er sie mannschaftstaktisch überfordert hat, so wie Ihr Verweis auf den Esel und das Rennpferd suggeriert. Und Plan B war doch, durch Pizarro und Jo Eggestein mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen und mehr Variabilität und Überraschungsmomente im Offensivspiel zu generieren. Dann kam noch Harnick und tatsächlich hatte Werder ja auch noch ein paar Chancen.
Ich habe auch nicht gesagt, dass man Kohfeldt nicht kritisieren dürfe, aber das, was Sie und andere hier kritisieren, halte ich für schlicht nicht plausibel. Das ist alles.

@wolfgramm

Sie hätten aber völlig recht mit einer etwaigen Kritik an mir, wenn es sich um eine ziemlich eingeschränkte Sicht auf Werder handelt. Das habe ich schon mehrfach zugegeben. Da werde ich schnell ziemlich kotzig, wenn ich Kritik als ungerechtfertigt und pauschalisierend wahrnehme.
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wolfgramm am 06.11.2018, 17:18
@delles.wiki-Ich habe jetzt leider nicht verstanden,wo ich Sie kritisiert haben soll.Tut mir leid,ich hoffe,es beruht auf ein Missverständnis.
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susanneundjens am 05.11.2018, 17:55
Das sind halt die Dinge, die sich wiederholen. Der Eine findet alles super und toll und prima, selbst wenn Werder wirklich schlecht spielt und der Andere lauert nur auf Niederlagen wie gestern, siehe Anzahl der Kommentare nach diesem Spiel im Gegensatz zu denen nach Siegen. Die Wahrheit dürfte die sein, dass Werder jetzt ein schlechtes und ein sehr schlechtes Spiel gemacht hat, aber jedoch insgesamt auf Platz 6 steht, was ja das Ziel ist. Also die große Richtung stimmt und die tagesaktuelle Gegenwart nicht. In dem Bereich bewegt sich unser Verein. Was mich ärgert, sind tendenziöse Kommentare ohne Faktenbeleg und das Weglassen wichtiger anderer Fakten, nur um hier Stimmung in eine bestimmte Richtung zu erzeugen.

1. "Kainz macht ein sehr gutes Spiel und dann fünf sehr schlechte." Wann bitte und gegen welche Gegner war das so? Wie soll er überhaupt nacheinander fünf sehr schlechte machen, wenn er meist draußen sitzt?

2. "Man hat gegen Stuttgart verloren, obwohl die von allen anderen abgeschossen werden". Erwähnt wird natürlich nicht, dass Werder 60 Minuten in Unterzahl gespielt hat und trotzdem fast gewonnen hat. Verliert man ein Spiel in Unterzahl, ist das nicht so ungewöhnlich. Wird Stuttgart auch dann abgeschossen, wenn sie in Überzahl spielen wie gegen Werder?

3. "Man hätte in Augsburg verloren ohne die Hilfe des Torhüters". Fehler des Gegners gehören dazu. Werder hat gegen Leverkusen auch 2 Eigentore gemacht. Die tauchen aber im Kommentar nicht auf. Der Fehler des Torwarts war das 2-3. Wieso verliert Werder sonst, wenn es bis dahin 2-2 steht?

4 . " In Frankfurt rettete ein Freistoß gegen 10 Mann". Ein Freistoß ist genauso ein Tor wie ein anderes und nicht weniger wert als andere Tore. Speziell dieses Tor war ein ganz hervorragender Freistoß . Welchen Unterschied macht es bei einem direkten Freistoß, ob 10 oder 11 Gegner da sind? Warum wird nicht erwähnt, dass Frankfurt durch Elfer zum 1:1 gekommen ist. Auch da spielt es keine Rolle, dass eine Mannschaft in Über- oder Unterzahl ist.

Vielleicht mal drüber nachdenken.

Nochmal zum Spiel: Und gestern hat Werder in meinen Augen eben nicht mit der Gier und dem vollen Einsatz über 90 Minuten gespielt, die in der Liga erforderlich sind. Mainz war gut und hat sich bedankt.
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wolfgramm am 05.11.2018, 20:34
Mir werden natürlich mal wieder alle negativen Eindrücke,die ich geschildert habe von @susanneundjens und @Netzorath vorgeworfen.Lesen Sie eigentlich immer die Kommentare im Ganzen.Warum werden dann die positiven Zeilen ignoriert?Die letzten beiden Spiele waren schlecht,trotzdem kamen von mir auch positive Bemerkungen.@Netzorath,bei Ihnen ist doch auch manch negatives zu lesen,warum erlauben Sie es mir nicht.Es kann doch nicht sein,dass meine Einwände in schöner Regelmäßigkeit als unsinnig von Ihnen beschrieben werden.Die von mir geschilderten Spiele in Augsburg usw. kann man eigentlich nur so beschreiben,wie ich es tat.Das Spiel in Stuttgart hatte wie es @Netzorath damals richtig beschrieb einen einzigen Schuldigen:Veljkovic,aber der gehörte nun mal zur eigenen Mannschaft.Zur gesamten Saisonbeschreibung gehört,dass ich schrieb,man sei im Soll.Aber wie gesagt,manches wird ignoriert.Schade eigentlich.
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wolfgramm am 05.11.2018, 21:43
@susanneundjens-Noch ein Nachtrag zu ihrer "Kainz-Bemerkung".Kainz hat für Werder meines Wissens 51 Spiele gemacht.Wieso kann er dann nicht nach einem guten Spiel fünf schlechte gemacht haben?Ich diskutiere mit ihnen gerne,aber bitte sachlich bleiben.Dass er manchmal nicht spielt,spielt dabei doch keine Rolle.Wenn Sie die Leistungen von Kainz besser sehen,habe ich damit kein Problem,Sie schrieben aber schon mal,dass Sie Kainz als Verkaufskandidat sehen würden.Ich hoffe,Sie haben das nicht vergessen.Aber vielleicht meinen Sie ja,er hätte seine Leistungen seitdem verbessert.Kainz ist glaube ich ein Spieler,bei dem die Meinungen eben weit auseinander gehen,ist doch okay.
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susanneundjens am 05.11.2018, 22:48
Ich bleibe dabei, dass Kainz ein Verkaufskandidat ist, weil ihm Konstanz und Leistung im Vergleich zu anderen noch fehlt. Deshalb macht er aber noch lange nicht immer 5 schlechte Spiele nach einem sehr guten. Das ist einfach übertrieben und das ist für mich dann unsachlich. Mir geht es nicht um positiv oder negativ, sondern um Fakt oder nicht und Übertreibung oder nicht. Wenn Sie wirklich meinen das Spiel in Augsburg könne man nur so beschreiben wie Sie es tun, würde ich gerne nach wie vor wissen warum Werder ohne den Fehler des Torwarts verloren hätte und warum eigene Überzahl wie in Frankfurt Erwähnung findet, aber eigene Unterzahl wie in Stuttgart nicht? Das Spiel in Überzahl wurde gewonnen und das in Unterzahl verloren, also völlig normal.
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