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23.04.2019
Prämien im DFB-Pokal

Das 3,5-Millionen-Euro-Spiel

© dpa


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Es geht um Ruhm und Ehre, aber auch um viel Geld, wenn Werder am Mittwochabend den FC Bayern zum DFB-Pokal-Halbfinale empfängt. Wer den Einzug ins Endspiel nach Berlin schafft, bekommt dafür vom DFB eine Prämie in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Für den Champions-League-Dauergast Bayern, der erst kürzlich Lucas Hernandez für 80 Millionen Euro verpflichtete, ist solch eine Summe eher etwas für die Portokasse. Die Bremer dagegen bestritten im Dezember 2010 ihr bislang letztes Europapokalspiel und müssen seitdem ohne  große Zusatzeinnahmen auskommen. Da wäre die Prämie für den Finaleinzug im Pokal zweifellos ein warmer Regen. „Natürlich würde uns das finanziell helfen“, sagte Sportchef Frank Baumann am Dienstag.

Zumal es nicht bei den 3,5 Millionen Euro bleiben muss. Der Pokalsieger bekommt noch einmal eine Million Euro obendrauf und ist für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, wo Einnahmen im hohen einstelligen Millionenbereich garantiert sind. Zusätzlich zu den Prämien werden im DFB-Pokal übrigens die Zuschauereinnahmen stets zwischen den aufeinandertreffenden Klubs aufgeteilt. Durch die Pokalspiele in den großen Arenen in Dortmund und auf Schalke, die jeweils ausverkauft waren, hat Werder in diesem Bereich also schon gutes Geld eingenommen. Natürlich ist das Weserstadion jetzt ebenfalls ausverkauft, wenn es gegen die Bayern geht.

Zu sehr in den Vordergrund rücken will Frank Baumann den finanziellen Aspekt vor dem Nord-Süd-Duell aber nicht. Ruhm und Ehre stehen dann doch an erster Stelle. „Das Spiel ist vor allen Dingen für das Renommee wichtig“, betonte Werders Sportchef.

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