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Rasenreport
09.12.2018
Nach Einsatz gegen Düsseldorf

Darum stand Pizarro in der Startelf

© nordphoto


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Nicht wenige hatten im Sommer erwartet, dass Claudio Pizarro nach seinem vierten Wechsel zu Werder eher die Rolle eines Teilzeitarbeiters ausfüllen und gelegentlich als Joker eingesetzt werden würde. Gekommen ist es ganz anders, das lässt sich jetzt schon sagen. In zwölf der 14 bisherigen Bundesliga-Spiele und in beiden Pokalpartien war der 40-Jährige dabei.

Beim 3:1-Sieg gegen Düsseldorf stand er am Freitag sogar zum zweiten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison in der Startelf, dabei hatte Pizarro unter der Woche noch mit einer Erkältung zu kämpfen gehabt. „Es war zu erwarten, dass wir gegen Düsseldorf viel Ballbesitz und viele Strafraumaktionen haben werden. Deshalb hat Claudio gespielt“, sagte Sportchef Frank Baumann über die Aufstellung des Oldies, mit dem er selbst noch zusammen auf dem Platz stand.

Matchwinner sind die Kollegen

Pizarro sollte also als Anspielstation in der Spitze dienen, Bälle halten und für Gefahr im Strafraum sorgen. Das klappte gegen Düsseldorf in einigen Situationen gut, in anderen nicht. Matchwinner waren dieses Mal die anderen, allen voran die treffsicheren Joker Martin Harnik und Josh Sargent. Die beiden übernahmen somit am Freitag die Rolle des siegbringenden Einwechselspielers, die eigentlich Pizarro zugedacht ist. „Es ist doch schön, dass auch andere von der Bank kommen können und dann Akzente setzen“, betonte Baumann.

Für den Sportchef war das Düsseldorf-Spiel außerdem ein gutes Beispiel dafür, dass Pizarro keineswegs den jungen Stürmern einen Platz wegnimmt, wie es einige bei seiner Verpflichtung befürchtet hatten. Denn: Obwohl der Peruaner spielte, kamen auch die Youngster Sargent und Johannes Eggestein zum Einsatz.

Spieler statt Mentor 

„Claudio kann den jungen Spielern mit seiner Erfahrung helfen“, verdeutlichte Baumann. Als Mentor oder gar Stürmer-Trainer sei Pizarro dennoch nie gedacht gewesen. „Wir haben ihn als Spieler verpflichtet, der auch spielen soll“, sagte Baumann. Dem Sportchef ist es also nur recht, dass Pizarro deutlich häufiger auf dem Platz steht, als viele erwartet hatten. Es zeigt, dass Werders Plan mit der Sturmlegende aufgegangen ist. „Claudio ist wichtig für uns“, unterstrich Baumann.

bronco-b am 09.12.2018, 20:48
Respekt an Piza. Außerordentlich fit der Gute...
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klarerBlick am 10.12.2018, 08:25
ja, wirklich ein Klassetyp.

Immer noch mit Abstand unser bester Stürmer
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fh_king am 09.12.2018, 21:29
Pizzaro sollte helfen, das Ding bis zur Halbzeit 3:0 nach Hause zu fahren, so das sin der 2. Halbzeit Josh und Jojo befreit auflaufen und wirbeln können. Tja, manchmal kommt es halt anders und dann auch noch als man denkt...Hut ab dass FK die beiden Jungen Wilden dennoch gebracht hat
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SohleKegel am 09.12.2018, 22:10
Die Saison soll doch unter dem Motto „Mutig sein“ laufen! Also ruhig die Jungs von Beginn an bringen!
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pavla am 10.12.2018, 07:26
Für einen 40 jährigen spielt der manchmal als wenn er 20 währe
Respekt Pizza
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oldkarzwortel am 10.12.2018, 08:42
Der Verlust von Schnellkraft beginnt bei den meisten Männern um die 35 Jahre herum. Da kann man noch so viel trainieren, es geht unweigerlich dahin. Wenn man jetzt Pizza betrachtet, dann sieht man das über die letzten 3 Jahre, ja auch vorher schon bei den Bayern, er reagiert sichtbar weniger dynamisch wie früher und reduziert die vorher schon recht niedrige, durchschnittliche maximale Geschwindigkeit der Mannschaft. Der Zug ist abgefahren und die Spielintelligenz sowie das fußballerische Können, die er zweifellos besitzt wiegt die Nachteile nicht mehr auf.

Auch stellt man einen sicheren Auswechselkandidaten auf und beraubt sich als Trainer seiner taktischen Möglichkeiten. Für mich ist er in keinem Fall ein Stammspieler für die Startelf und wenn ich beim Training zuschaue, dann könnte man eher Borowski einsetzten. Der spielt da hin und wieder auch mal mit und ist in den 20 Minuten nicht der schlechteste auf dem Platz. Aber im Grunde aber braucht man beide nicht mehr, es sind genug andere da, die bei Einwechslung irgendeine zusätzliche Qualität auf den Platz bringen. Das war lange Zeit nicht so bei Werder und das sollte mehr genutzt werden, wenn der Pizzaplatz auf der Bank frei geworden ist.
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