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06.02.2019
Rehhagel im Werder-Podcast

„Dann stürze ich mich von oben auf die Tartanbahn“

© nordphoto


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Ungern erinnert sich Otto Rehhagel an die Sieger-Zeremonie der Finals im DFB-Pokal 1989 und 1990, wie er im Werder-Podcast erzählt. Nachdem er mit Werder jeweils die Finals gegen Dortmund (1:4) und gegen Kaiserslautern (2:3) verloren hatte, musste er den Gang rauf in die Loge antreten – dort wo es die Silbermedaillen für den Zweitplatzierten und den Pokal für den Sieger gibt. „Sie müssen unten von der Tartanbahn rauf“, erzählt Rehhagel. Während die gegnerischen Fans jubeln, bekommt man von anderen auf dem Weg nach oben viele Schulterklopfer, „die alle sagen ,ach, Otto, nimm’s nicht so tragisch‘“, wie Rehhagel verrät.

Wenn man ins Pokalendspiel komme, sei man natürlich glücklich, aber wenn man es verliere, sei das furchtbar, erklärt der frühere Werder-Trainer. „Und wenn man das nächste Mal wieder verliert, das ist schrecklich“, sagt Rehhagel zum verlorenen Pokalfinale gegen Kaiserslautern 1990. Ein Jahr später schaffte es Werder dann nochmal ins Finale: „Beim dritten Mal habe ich gesagt, ‚Leute, wenn ich jetzt noch einmal unten von der Tartanbahn da rauf muss zu dieser Loge, dann stürze ich mich von oben auf die Tartanbahn’, und das wollten die Jungs nicht“, erklärt Rehhagel, der nach 1991 auch 1994 den Pokal mit Werder holte.

Den kompletten Podcast gibt es hier.

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