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27.12.2018
Fischer im „Deichstuben“-Interview

„Dann sind wir weg vom Fenster“

© nordphoto


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Werders Ehrenpräsident und langjähriger Funktionär Klaus-Dieter Fischer glaubt, dass die sogenannte 50+1-Regelung im deutschen Profifußball bald abgeschafft werden wird. „In den nächsten fünf Jahren“ werde sie fallen, sagte er in einem Interview mit der „Deichstube“. Dafür „muss Werder gerüstet sein“.

Allerdings kritisierte er, dass im Verein „zu wenig an Alternativen gedacht werde“. Neue Geldquellen müssten erschlossen werden – „und zwar von außen“. Seine „Lieblingslösung“ dafür wäre ein Investorenpool aus Unternehmen, die aus der Region kommen. Denn dann „wäre sehr wahrscheinlich Herzblut dabei“, sagte der 78-Jährige.

Wichtig sei, dass Werder den richtigen Zeitpunkt nicht verpasse, was den Einstieg von Investoren angeht. „Sonst sind wir irgendwann weg vom Fenster“, so Fischers These. Und: „Wir müssen unser Know-how in andere Länder wie China verkaufen – und natürlich unsere fantastische Jugendarbeit fortsetzen. Dafür ist das neue Nachwuchsleistungszentrum extrem wichtig.“

Zum Interview in der „Deichstube“ geht es hier.

klarerBlick am 27.12.2018, 10:55
was meint er mit "fantastischer Jugendarbeit"??

Doch wohl nicht etwa die Eggesteins und Bargfrede....?
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wolfgramm am 27.12.2018, 16:20
Bargfrede ist lange her,aber die Eggesteins sind ja nun gute Beispiele für gute Nachwuchsarbeit.Beide werden ihren Weg gehen,leider wahrscheinlich nicht bei Werder.Aber wenn man ihnen hier was bietet,schließe ich das nicht einmal aus.Es sind ganz vernünftige Jungs,sehr sympathisch.
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alanya_fuchs am 27.12.2018, 11:13
Während seine Tätigkeit bei Werder ist ihm das nicht eingefallen? Herr Fischer war auch da, als noch mehr Glanz als Schatten da war. Warum hat er damals nicht den Grundstein dafür gelegt?
Offensichtlich ist man hinterher immer schlauer.
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Greenkeeper10 am 27.12.2018, 11:30
Der Anschluss ist schon verloren gegangen. Es wurde zu lange in alte Zeiten geschwelgt und vergessen, das man auch für die Zukunft ein Rezept haben muss. Vereine wie Schalke Dortmund waren alle fast Pleite sind mit Siebenmeilenstiefel davon gezogen. Selbst Freiburg und Mainz ziehen vorbei. Die alte Gade hat es versäumt hier frühzeitig den Hebel anzusetzen Schade aber war
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Werderstern68 am 27.12.2018, 13:18
Dortmund wäre ohne das damalige zinslose Darlehen von Bayern schon Konkurs und Schalke ohne GAZPROM genauso. Die Verbindlichkeiten von Schalke belaufen sich auf immernoch über 100 Mio € und wo stehen die aktuell in der Tabelle? Ebenso finde ich nicht dass Freiburg und Mainz schon an uns vorbeigezogen sind.Woran wird das festgemacht?
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MachEtOtze am 27.12.2018, 13:42
Das Vereine wie Freiburg und Mainz an Bremen "vorbeigezogen" sind, kann ich nicht sehen. Weder sportlich noch wirtschaftlich sind diese Clubs an Werder vorbei.
Und zum BVB und zu Schalke ist zu sagen:

In Dortmund hat man nach der Beinahe-Pleite unter Meier und Niebaum mit Herrn Watzke einen guten Sanierer geholt, der den Verein wirtschaftlich wieder auf gesunde Beine gestellt hat. Zudem hatte man dann das große Glück, mit Jürgen Klopp einen Trainer zu engagieren, der der Mannschaft ein neues Gesicht verpasst hat. Aber man hatte in Dortmund auch die nötige Geduld, um in Ruhe etwas Neues aufzubauen.

Und gerade Ruhe und Geduld hat man auf Schalke eher weniger! Für die Summen, die ein Verein wie Schalke 04 einsetzt, kommt meiner Meinung nach sportlich viel zu wenig dabei herum. Außerdem schafft Schalke es nicht einmal, einen Spieler wie Max Meyer zu halten. Dafür wird es sicherlich auch Gründe geben.

Und: Vereine wie der BVB und Schalke waren und sind einfach auch wesentlich größer als Werder Bremen. Das war auch noch nie anders. Das geht schon bei der Größe des Stadions los und man kann es auch bei den Mitgliederzahlen sehr gut nachvollziehen.

Werder steht auf gesunden Beinen, ist nicht verschuldet und läuft nicht gleich jedem Investor hinterher. Wenn man sich mal den HSV im Norden anschaut, peinlicher geht's eigentlich kaum. Ein so großer Verein, mit einer so großen Strahlkraft. Aber völlig orientierungslos!

In der Liga gibt es sicherlich eine Menge Vereine, die mehr Kohle in die Hand nehmen als Werder, sportlich aber nicht wirklich besser dastehen. Sehr gut zu beobachten aktuell in Stuttgart.
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Greenkeeper10 am 27.12.2018, 13:58
In der Tabelle sind Mainz und Freiburg zwar hinter noch hinter Werder. In den letzten Jahren waren Sie vor Werder. Mainz und Freiburg verkaufen Ihre Spieler nicht für lau sondern haben gut Geld eingenommen. Ich frag mich immer nich wo das Geld aus den fetten Jahren geblieben ist? Denn teure Stars wurden nicht geholt
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Bubba am 27.12.2018, 21:48
Green keeper
Ich sage nur "BELUGA"
Keiner hat jemals erfahren wieviel
Geld dort verbraten wurde
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Werderstern68 am 28.12.2018, 08:26
Und in der Finanzkrise 2008/2009 war der von vielen ( auch von mir) geschätzte Jürgen L. Born Chef der Deutschen Bank in Südamerika. Ich könnte wetten das in dieser Zeit auch ne Menge auf dem Finanmarkt verspekuliert wurde. Ansonsten hätte man sich sicherlich nicht so klamm und heimlich von ihm getrennt. Bis heute ist nicht bekannt warum Werder nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wollte 🤷‍♂️ obwohl er ja eigentlich sehr viel Gutes ( u.a. der Pizarro-Transfer) für den Verein bewirkt hat.
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Netzorath am 27.12.2018, 14:47
Natürlich ist die Kritik berechtigt, dass ihm das alles nicht eingefallen ist, als er noch im Amt war und mit den anderen zu lange, nicht nur was den Trainer angeht, in alten Zeiten geschwelgt und vergessen hat, das man auch für die Zukunft ein Rezept haben muss. Aber immerhin mahnt er heute an, dass was zu tun ist. Negativbeispiele wie der HSV sollte man im Auge behalten und ihnen nicht nacheifern – naja, wenn man sieht, mit wie geringen Mitteln Freiburg oder Mainz und auch Augsburg mit Werder mithalten und in den letzten Jahren zeitweilig sogar vor uns waren, ist es nicht ganz abwegig, sie als in gewisser Weise "vor uns" einzuschätzen – wenn es rein sportlich im Moment natürlich besser aussieht als die letzten sechs Jahre.
Aber so geht es nicht weiter, Fischer mahnt zu Recht an, dass alles auf solidere Beine gestellt werden muss, und auch hier ist ja immer wieder gerügt worden, dass es in dieser Hinsicht ganz schön hapert. Ob Bode der richtige insofern ist, wage ich zu bezweifeln, Charisma vermag ich bei ihm nicht zu erkennen, genauso wenig, wie ich die Jugendarbeit als fantastisch bezeichnen würde. Und in Zeiten, da es geradezu anerkannt ist im Fußball, dass die langen Trainerengagements der Vergangenheit angehören – unzählige Beispiel dazu könnte man anführen, wie verhängnisvoll das werden kann - ist der Ratschlag, mit Kohfeldt so lange wie möglich zu verlängern, sicher sehr gewagt. Ich empfehle eher, immer auf dem Laufenden zu sein, wer als nächster in Betracht kommen kann, um dann nicht wieder eine peinliche Performance abzuliefern, wie zuletzt zu beobachten war.
Ansonsten tut die Vereinsführung gut daran, genau zu studieren, was Fischer in diesem und auch dem Interview bei der Konkurrenz kundtut.
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wolfgramm am 27.12.2018, 16:14
Ich stimme Ihnen zu,wichtig ist was heute gesagt wird.Und da hat Fischer mit vielem Recht.Sogar Lemke sagt heute manch Richtiges.Anscheinend bekommt es beiden gut,dass sie keine wichtigen Entscheidungen mehr treffen müssen.
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1-Werder am 27.12.2018, 16:27
Das beurteile ich nahezu wie Sie, @N. Vielleicht ist der Ausdruck "fordert" in der Einleitung etwas harsch ausgedrückt. Ich werte das als eine Empfehlung von K-D Fischer und stimme dem absolut zu. In einem Unternehmen wie dem SV Werder Bremen erscheint es mir wichtig, dass alle Finanzierungsmodelle beleuchtet und analysiert werden. Daraus resultierend sind Beschlüsse zu fassen. Ob sich diese denn immer als richtig erweisen, nun, so ergeht es jedem Industrieunternehmen. Herrn Fischer jetzt damit zu konfrontieren, warum er nicht seinerzeit die Weichen hierzu gestellt hat, erachte ich als gewagt. Meinungskorrekturen oder neue Erkenntnisse, die sich nach seinem Ausscheiden aufgetan haben, sollten ihm doch erlaubt sein, seine Meinung auch einmal zu korrigieren. Wie uns im Übrigen auch.... Rückblickend hätte ich gewisse Dinge im Leben anders umgesetzt.
Betr. Marco Bode habe ich ein anderes Bild gewonnen als Sie. Ich denke schon, dass er auf seine zurückhaltende Art Unternehmen und Investoren in positiver Form ansprechen kann. Hier gilt es auch abzuwägen, wo die Kompetenzgrenzen zwischen Marco Bode und K. Filbry verlaufen. Die vermag ich nicht zu beurteilen. Ein ausgesprochener Charismatiker ist er zugegebenermassen nicht. Aber wer ist das beim SVW? ...
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alanya_fuchs am 27.12.2018, 17:02
1-Werder am 27.12.2018, 16:27
In einem Unternehmen wie dem SV Werder Bremen erscheint es mir wichtig, dass alle Finanzierungsmodelle beleuchtet und analysiert werden. Daraus resultierend sind Beschlüsse zu fassen.

Wer glaubt denn, das dem nicht so ist?
Soviel ich weiss, sucht Werder seit Jahren nach Finanzierungs- und Sponsorenmodellen ohne die Selbstaufgabe zu riskieren. Es kann kein Mitspracherecht für Geldgeber geben. Jedes Modell muss zudem zukunftssicher sein.
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Greenkeeper10 am 27.12.2018, 19:15
Richtig aber das ist eine mamutaufgabe und kaum noch zu realisieren
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Johnny_Lawrence am 27.12.2018, 15:19
Das ganze läßt sich am Verkauf der Namensrechte für das Weserstadion festmachen. Seit Jahren wird darüber geredet und am Ende kommt wieder nichts raus. Einfach mal auf die genannten Vereine schauen. Die Stadien in Mainz, Augsburg und Freiburg heißen nun anders und generieren Einnahmen. Bei uns wird ewig darüber geredet und am Ende kommt wieder nichts dabei raus.
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MachEtOtze am 27.12.2018, 15:34
Das was Sie schreiben ist so nicht ganz korrekt. Werder hat mit EWE einen Partner, der die Rechte am Stadionnamen hält und Werder dafür jedes Jahr Geld überweist. Allerdings hat EWE in Absprache mit Werder darauf verzichtet, dass Stadion tatsächlich umzubenennen.
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Johnny_Lawrence am 27.12.2018, 16:03
Soweit mir bekannt ist, ist die Nummer mit EWE schon durch. Daher sind Sie in diesem Falle nicht up to date.
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MachEtOtze am 27.12.2018, 16:27
Das kann durchaus sein. Da wahrscheinlich seit dieser oder seit der letzten Saison!

Allerdings finde ich den Ansatz richtig, sich dann auch einen strategischen Partner zu suchen. Das heißt, für 500.000 € pro Jahr wird man den Namen nicht einfach hergeben.
Der Name wird sicherlich eines Tages mehr oder weniger verkauft.
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alanya_fuchs am 27.12.2018, 16:55
Der Vertrag mit EWE wurde Anfang Mai verlängert und läuft bis zum Ende der Spielzeit 2020/21. Dafür bezahlt EWE knapp zwei Millionen Euro. Die Namensrechte waren kein Vertragsgegenstand mehr. Im Herbst hat EWE die Aktivitäten auf Werder's E-Sport ausgeweitet.
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Johnny_Lawrence am 27.12.2018, 17:00
Ja genau, deswegen ist die bis dato auch nichts passiert. Irgendwann bestimmt. Immer schön im ungefähren lassen. Warum ist die bis jetzt passiert? Kassieren Vereine wie Augsburg, Mainz oder Freiburg nur 500000 € dafür? Das muss man doch auch den Verantwortlichen vorhalten.
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alanya_fuchs am 27.12.2018, 19:34
500.000 Euro zahlen die Schwarzwald Tourismus GmbH und ein Konsortium von fünf Unternehmen pro Jahr für die Namensrechte für die SC Freiburg-Arena. 
Mainz soll von Opel 2 Mio jährlich bekommen.
WWK zahlt an Augsburg 17 Mio für 10 Jahre.
Quelle u.a. Handelsblatt, Augsburger Allgemeine.

Leiern Sie mal einem Unternehmen 1 Mio pro Jahr aus der Tasche.

Der Versicherer Allianz zahlt etwa 110 Millionen Euro für mehr als acht Prozent der Anteile am FC Bayern. Der Konzern sichert sich damit auch bis 2041 die Namensrechte an der Arena.
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Werderstern68 am 28.12.2018, 08:56
Aber selbst K.D. Fischer ist der Meinung das der Name des Stadions unbedingt erhalten bleiben sollte 👆🤷‍♂️.
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delles.wiki am 27.12.2018, 16:09
Ich meine, dass es wichtig ist, auf der Trainerposition größt mögliche Kontinuität anzustreben. Ich denke beispielsweise, dass es für Freiburg ein absoluter Glücksfall ist, einen Mann wie Christian Streich, der den Verein aus dem Effeff kennt, an vorderster Front als Cheftrainer zu haben und dass es sich für sie absolut ausgezahlt hat, mit ihm auch durch die ein oder andere Krise zu gehen. Auch Werder hat diese Philosophie gut getan. Es ist absolut wichtig, dass der Trainer das Vertrauen haben muss bei einem Verein wie dem SV Werder, Chef im Ring zu sein und was aufbauen zu können, auch wenn es mal nicht so läuft.
Ich habe hier neulich eine Lobrede geschrieben, die von @Bentlei abfällig mit einem "Amen" quittiert wurde. Wenn dieser Trainer, trotz der spielerischen Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat, hier aufgrund einer Phase, in der sie nicht mehr so viele Punkte geholt hat, infrage gestellt wird, sind wir auf dem besten Wege, mit Hamburg und Köln, die von ihrem Umfeld her ungleich bessere Voraussetzungen haben als Werder, in den Fahrstuhl zu steigen. Natürlich gilt hier auch das Leistungsprinzip, und "hört nicht", wie @Bentlei vermutet hat, "an der Seitenlinie auf". Dieses ist aber nicht dadurch infrage gestellt, weil die Mannschaft mal ein paar Wochen lang nicht die Punkte einfährt, die sich alle erhofft haben.
Die genannten Vereine wie Freiburg, Mainz und Augsburg zeichnet vor allem ein ruhiges Umfeld aus, das hektische Trainerdiskussionen, auch in Phasen, in denen es mal nicht so läuft, überhaupt nicht zulässt.
Und schließlich: Natürlich haben wir eine gute Jugendarbeit, die sich nicht nur an beispielsweise Bargfrede und den Eggesteins begutachten lässt, wie @klarerBlick richtig festgestellt hat, sondern auch an vielen anderen Spielern, die bei anderen Vereinen im Profifußball Fuß gefasst haben. Unlängst ist dazu ein Artikel hier im WK erschienen.
Und nun noch ein Wort zum eigentlichen Thema: Wir können froh sein, dass bei Werder in den letzten Jahrzehnten nie ein ähnliches Finanzgebahren an den Tag gelegt wurde, wie bei Dortmund, Schalke oder dem HSV, das @MachEtOtze schön beschrieben hat. Ich denke nicht, dass sich jemand bereit erklärt hätte, für diesen Verein in die Bresche zu springen. Sollte 50+1 fallen, würde mich vermutlich aufhören, diese Liga zu interessieren. Ortsansässige Unternehmer mit ins Boot zu holen, könnte da zumindest ein Weg sein, Identifikation zu erhalten.
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am 27.12.2018, 20:12
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
wolfgramm am 27.12.2018, 20:19
@klarer blick bezweifelt aber gerade die gute Jugendarbeit wegen Bargfrede und Eggestein,oder hab ich da was falsch verstanden.Kontinuität halte ich auch für wichtig,nicht nur in der Trainerfrage.Man sollte auch mal versuchen,Spieler wie die Eggesteins längerfristig zu binden.Dass es nicht immer klappt,ist klar.Aber es gibt auch heute noch Spieler,die nicht nur aufs Geld schauen.Man muss ihnen nur Perspektiven bieten,so wie die jetzige Zielsetzung mit der EL.Natürlich müssen dann auch irgendwann Taten folgen.Sollte es wieder nur Platz 12-15 werden,werden manche Spieler wechseln wollen.
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delles.wiki am 28.12.2018, 01:52
Ja, da haben Sie natürlich völlig recht, mit der Meinung von @klarerBlick, das war nur eine ironische Wendung von mir, denn auf diese Gedanken muss man erstmal kommen, nach der Hinrunde. Aber alles andere habe ich ernst gemeint.
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MachEtOtze am 28.12.2018, 09:38
Ich denke auch, dass man bei Werder eine sehr gute Jugendarbeit macht. Wenn es immer mal wieder ein oder auch zwei Spieler in drei Jahren fest in den Profikader schaffen, dann ist das schon sehr beachtlich. Nicht vergessen sollte man evtl. auch Luca Zander, der jetzt in seinem zweiten Jahr beim FC St. Pauli Spielpraxis auf höherem Niveau sammelt. Vielleicht ist er ab Sommer auch eine Option für hinten rechts.

Außerdem denke ich, dass Werder auch für andere, jüngere Spieler attraktiv ist, um sich hier weiterzuentwickeln. Und das liegt auch ein großes Stück an unserem guten Trainer, der attraktiven und offensiven Fussball spielen lässt.
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haraldbremen am 27.12.2018, 23:44
Der Verein braucht ein Gesicht - und einen Kopf!


Die jetzige Führungsspitze ist weder Gesicht noch Kopf: Filbry kann es einfach nicht, Bode ist eher der liebe Onkel, der Kinderbücher vorliest, und Baumanns Statements im grauen Rolli erinnern auch eher an das "Wort zum Sonntag".

Mit diesem Trio internationale Investoren zu gewinnen, kann nicht klappen.
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MachEtOtze am 28.12.2018, 09:46
@haraldbremen:

Vielleicht kriegen Sie überhaupt erst einmal einen klaren Kopf! Aber als Sie gestern geschrieben haben, da war es auch schon sehr spät. Von daher, sei's drum!

Aber Ihre Beiträge sind einfach nur oberflächlich und absolut polemisch, nicht mehr!

Werder ist ein schuldenfreier und gesunder Verein, dass ist Fakt! Und Sie schwadronieren "Filbry kann es einfach nicht". Erläutern und erklären Sie mal fundiert was er nicht kann und versuchen Sie das auch mal konkret zu begründen. Außerdem ist Filbry nicht alleine für irgendwelche Entscheidungen verantwortlich.

Was möchten Sie denn von Herrn Baumann hören?

Und da Sie sich ja so für internationale Investoren aussprechen.....welche Bundesligisten haben denn überhaupt internationale Investoren und welche haben mit diesen tatsächlich nachhaltigen Erfolg?

Auf Ihre Expertise darf man sehr gespannt sein!
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delles.wiki am 28.12.2018, 10:20
Ich befürchte, da wird nicht viel kommen. Wie sollte es auch? Für uns Außenstehende ist doch überhaupt nicht ersichtlich, welche Arbeit die genannten Leute leisten. Baumann können wir noch an seiner Transferbilanz bewerten, aber wie da die Entscheidungen getroffen und die Verhandlungen geführt werden, who knows?
Und wenn wir Worte wie Charisma ins Feld führen, bedeutet das doch auch nur, dass wir uns da auf unser Gefühl verlassen.
Aber ich würde diesbezüglich sagen, dass ich die Herren als sehr integer einschätze, was ja für Leute, die hier Geld investieren sollen, auch nicht ganz unbedeutend sein müsste.
Irgendwelchen polemischen Quatsch kann man vergessen und jedes Mal kommt dann von diesen Leuten nach der ersten heißen Luft in der Regel nichts mehr. Auch auf @klarerBlicks fundierter Begründung zu seinem Urteil über Werders Jugendarbeit werden wir lange warten können.
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MachEtOtze am 28.12.2018, 10:34
Das ist eigentlich auch sehr traurig das dann nicht mehr kommt!

Aber irgendwie auch in der Politik sehr gut zu beobachten. Ob weit links oder weit rechts. Da werden die einfachsten Parolen herausgehauen und die Leute glauben es und rennen sofort hinterher.
Ich denke nicht, dass es in der heutigen Zeit einfach ist, die Welt (oder auch hier Fussball-Themen) in schwarz und weiß zu unterteilen. Viele Themen benötigen einfach eine differenzierte Betrachtung und hier und da eben auch Kompromisse.
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alanya_fuchs am 28.12.2018, 11:29
User wie @klarerBlick oder @sweetwater kommen und gehen. Von @ostwest liest man auch nichts mehr. Irgendwann wird es denen zu anstrengend immer Fakten liefern zu müssen. Einer war mal hier, der begündete sein Fachwissen damit, weil er schon seit 1963 ins Stadion ging.
Viele kommen erst aus den Löchern, wenn es mal nicht rund läuft, um dann den verbalen Knüppel zu schwingen, weil sie es schon immer gewusst haben.
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delles.wiki am 28.12.2018, 13:03
@MachEtOtze
Danke schön übrigens nochmal zu Ihrem Beitrag an anderer Stelle mit dem Verweis auf die wissenschaftliche Untersuchung zu Trollen. Das fand ich sehr erhellend. Ich hatte mir auch schon etwas Ähnliches gedacht.
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chrijunge am 28.12.2018, 11:17
Schließe mich den meisten an. Schaaf und Allofs haben uns damals phänomenal nach oben gebracht und anschließend wieder nach ganz unten. Davon haben wir uns bis heute nicht erholt. In der Zwischenzeit sind andere Vereine dermaßen finanziell an uns vorbei gezogen, dass der Abstand nicht mehr aufzuholen ist.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, die ganze Kommerzialisierung im Fußball hat mich persönlich vom Fußball entfernt. Wenn ich bei allen Problemen in der Welt lese, dass ein Maurinho fürs Scheitern 26 Mio Abfindung bekommt, oder viele Fußballer bei der WM die Priorität auf Instagram legen, dann kann ich damit nichts mehr anfangen und finde es ekelhalft. Von Infantino und den Plänen der Fifa will ich erst gar nicht reden.

Bevor man einen Scheich aus Katar braucht, stelle ich mich lieber auf den Platz in der Regional Liga.
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Luckybox am 28.12.2018, 23:24
Ja, da ist was dran. Der Absturz unter KATS kam zur schlimmsten Zeit. Die Schere zwischen Arm und Reich ging da immer weiter auseinander.
Das man damals weiterhin auf Schaaf gesetzt hat war ein schlimmer Fehler in der Vereinsführung.
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Sweetwater am 29.12.2018, 17:29
Was für eine seltsame Sichtweise!
Nicht Herr Schaaf und / oder Herr Allofs haben den ruhmreichen SV Werder Bremen wieder nach unten gebracht, diese Herren stehen fast ausschließlich für den Erfolg. Für den fiesen, sportlichen Niedergang sind seinerzeit die Verantwortlichen des Vereins schuldig, an forderer Front der abgängige und funktionslose Herr Lemke, der nicht müde wurde von Konsolidierung sprechen, die im Ursprung nicht nötig tat. Statt nach dem großen Erfolg von 2004 die Mannschaft weiterhin zu verstärken, kam man später auf den Irrsinn das Stadion auszubauen. Herrn Schaaf wurde dafür stetig die Substanz entzogen und bis zum Schluß, noch unterdurchschnittliches Personal übrigblieb, mit denen man nur im Schlamm der Tabelle versuchen kann, den Kopf über Wasser zu halten. Bis heute wirken diese Handlungsweisen leistungshemmend nach, an denen Herr Fischer nicht unmaßgeblich beteiligt war.
Geradezu lächerlich heute von "Weiterentwicklung" des SV Werder Bremen zu sprechen, nachdem man den Verein unter Vorsatz fast geschrottet hat. Von einer Weiterentwicklung ist erst zu sprechen, wenn der SV Werder Bremen zukünftig permanent in der Lage ist, um die CL-Plätze bzw. Meisterschaft mitzuspielen und nicht um irgendwelche bedeutungslose EL-Plätze und schon gar nicht in Regionen der Tabelle, wo man am Ende der Saison Gefahr läuft, geschreddert zu werden.
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MachEtOtze am 31.12.2018, 12:26
Man kann meist Ihre Sicht der Dinge eher als seltsam sehen!

Sie schreiben, dass man nach dem Erfolg von 2004 die Mannschaft nicht weiterhin verstärkt hat. Ist dem denn wirklich so? Werder hat seit 2004 konstant oben mitgespielt und gute bis sehr gute Transfers getätigt. Oder ist das völlig an Ihnen vorbeigezogen? 2007 hätte man allerdings mit dem vorhandenen Kader meiner Meinung nochmals Meister werden müssen. Am Ende nur Rang 3.

2009 gab es dann noch den Pokalsieg mit Schaaf und Allofs.

Und das man am Stadion irgendwann etwas hätte machen müssen, dürfte auch Ihnen klar sein. Alleine schon aufgrund der höher werdenden Auflagen wären gewisse Arbeiten zwingend notwendig gewesen.
Und viele Transfers haben unter Allofs auch einfach nicht mehr gepasst (Wesley, Carlos Alberto, Avdic, Ekici, Arnautovic, Elija). Nicht einer dieser für Werder Verhältnisse teuren Transfers hat wirklich gezündet. Und Werder hat schon nach 2004 einen Großteil seiner zusätzlichen Einnahmen in den Kader gesteckt. Das Gehaltsniveau war eines der höchsten in der Bundesliga. Und wenn man durch die wegbrechenden CL-Einnahmen einfach nicht mehr so viel einnimmt, muss man eben wieder kleinere Brötchen backen. So auch in Stuttgart zum Beispiel. Übersteigen die Ausgaben die Einnahmen, so läuft man tatsächlich Gefahr, Probleme mit der Lizenz zu bekommen.

Geradezu lächerlich sind Ihre Beiträge hier immer und immer wieder. Da fragt sich jeder, was das eigentlich soll! Sie schreiben, Sie wollen eigentlich gar nicht ernst genommen werden. Warum schreiben Sie dann überhaupt hier? Um es mit Ihren Worten zu sagen. Ahja, einfach nur ein bisschen wichtig tun, oder?
Sie sind ein Troll, nicht mehr und nicht weniger. Da kann man sich, wie Sie es auch tun, immer nur wiederholen. Bis zum St. Nimmerleinstag!
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am 31.12.2018, 16:40
Der hier abgegebene Kommentar wurde geprüft. Es wurde ein Verstoß gegen die Community-Richtlinien festgestellt und der Kommentar daher gelöscht.
MachEtOtze am 31.12.2018, 17:21
Hier nochmal etwas für Sie zum Thema Internet-Troll:


Aus den Fallanalysen ergaben sich verschiedene Motivationen der Trolle:

"Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache
Spaß und Unterhaltung
Wunsch, der Community möglichst großen Schaden zuzufügen.
2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University of Manitoba in Winnipeg (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten Internet-Trollen untersucht. Bei einer Befragung von 418 Personen, die regelmäßig eine Seite ansurften, welche zugleich die Möglichkeit bot, über Kommentare mit anderen zu kommunizieren, konnten 5,6 Prozent von ihnen als Trolle identifiziert werden und durchliefen anschließend weitere Persönlichkeitstests. Bei diesen entdeckten die Wissenschaftler dann hauptsächlich Alltagssadismus, aber auch weitere Merkmale der sogenannten Dunklen Tetrade; für Psychologen ein bestimmtes Persönlichkeits­profil, das sich aus verschiedenen sozial unerwünschten Eigenschaften zusammensetzt (Erweiterung der Dunklen Triade zu einer Tetrade aus vier negativen Eigenschaften). Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören außer dem Sadismus der Narzissmus, der Machiavellismus und die Psychopathie."

Welches ist denn Ihre Motivation?

Ich denke Sie erkennen sich schon als Troll wieder.

Mit Kritik haben Ihre Beiträge in der Regel nichts zu tun. Das ist Fakt! Eine Diskussion mit Ihnen, egal wer auch immer auf Ihre Kommentare antwortet, findet nicht statt oder ist nicht gewollt! Auf andere Positionen oder Argumente gehen Sie generell nicht ein. Warum nicht?


Sie schreiben ja auch regelmäßig, dass es dem allgemeinen Werder-Anhänger Tränen in die Augen treibt, wenn man die Spiele sieht. Ja, ich spreche sicherlich hier für jeden. Sie natürlich niemals!


Es ist sehr bedauernswert, dass Sie nicht an einer "gepflegten" oder niveauvollen Diskussion teilnehmen können oder wollen!
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