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04.02.2019
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D wie Davala, Ümit

© dpa


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Galatasaray, AC Milan, der FC Internazionale: Die Visitenkarte von Ümit Davala, zudem mehrfacher Meister und UEFA-Cup-Sieger mit Gala und WM-Dritter mit der Türkei, las sich schon mal sehr vielversprechend. Und weil Davala ein Mannheimer Bub ist und mit der deutschen Sprache, der Kultur und auch der Bundesliga vertraut war, hofften sie bei Werder auf eine dauerhafte Lösung rechts hinten in der Viererkette – die beiden Außenverteidigerpositionen waren schon im Jahr 2003 ein etwas größeres Problem für Thomas Schaaf.

Davala organisierte sich schnell einen Stammplatz und wurde zu einer verlässlichen Größe in Werders wunderbarer Double-Saison, wenngleich der Türke das Ende der Spielzeit verpasste: Erst flog Davala in Frankfurt mit Rot vom Platz, danach war seine Position von Paul Stalteri besetzt. Trotzdem wandelte Werder das Leihgeschäft mit Inter in einen Kauf um und verpflichtete den Spieler fest. Allerdings begann auch die folgende Saison schleppend, Davala fiel immer wieder verletzt aus. Im Oktober 2005 dann der große Schock: Wegen einer komplizierten Hüftverletzung verpasste Davala fast die komplette Hinrunde, kurz vor Weihnachten verständigten sich Werder und der Spieler auf die Auflösung des Vertrags.

„Für Ümit war es aufgrund seiner Verletzungsprobleme in den letzten Monaten schwer, den Anschluss zu finden. Er sucht die Chance, sich in einem anderen Verein noch einmal zu beweisen“, begründete Geschäftsführer Klaus Allofs die Entscheidung damals. Aus dieser neuen Herausforderung wurde aber nichts: Wenige Monate später beendete Davala seine aktive Karriere.


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