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19.04.2019
Reinke bei „buten un binnen“ über Pizarro

„Bremen sollte für ihn die erste Adresse sein“

© Nordphoto


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Ex-Werder-Keeper Andreas Reinke weiß, wie man in München Erfolge feiert: In der Double-Saison 2003/2004 machten die Bremer die Meisterschaft mit einem 3:1-Sieg bei den Bayern perfekt. Vor den Nord-Süd-Duellen im Pokal sprach Reinke bei „buten un binnen“ unter anderem über die Zukunft von Claudio Pizarro: Zuletzt hatte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit einer Rückkehr des Peruaners nach dessen aktiver Karriere kokettiert. „Bremen sollte für ihn die erste Adresse sein“, findet Reinke, der im Interesse an Pizarro vor allem eine Bayern-typische Stichelei sieht: „Dass jetzt eine solche Geschichte kommt, ist einer dieser üblichen Nebenkriegsschauplätze aus München.“

Viel Lob hat der Schlussmann derweil für seinen momentanen Nachfolger im Werder Tor, Jiri Pavlenka, übrig: „Er überträgt seine Ruhe auf die komplette Mannschaft“, sagt Reinke über den Tschechen. „So etwas hat in Bremen viele Jahre gefehlt.“ Auf Pavlenka könnte es gegen die Bayern ganz besonders ankommen – nicht nur in der Liga, sondern womöglich auch in einem möglichen Elfmeterschießen im Pokal. Nur noch einen Sieg ist Werder vom Endspiel in Berlin entfernt. Eine Erfahrung, die Reinke besonders wegen der positiven Stimmung beider Fanlager rund um die Partie nicht missen möchte: „Das ist ganz anders als in der Bundesliga, in der zwischen den Fans ja oftmals Hass herrscht.“

Appell an Kruse

Mit einem Pokalsieg und der damit verbundenen Qualifikation für die Europa League könnte Werder auch entscheidend zum Verbleib eines Schlüsselspielers beitragen: Der Vertrag von Max Kruse läuft zum Saisonende aus, der Angreifer möchte noch einmal international spielen und hofft auf ein Angebot eines Topklubs, sollte Werder sich nicht qualifizieren. Reinke betont jenseits von sportlichem Ehrgeiz aber auch die besondere Führungsrolle und die Beziehung zu den Fans, die Kruse in Bremen erlebt. „Solche Dinge sind wertvoller als die paar Euro, die es anderswo vielleicht mehr in die Tasche gibt“, findet Reinke. „Er sollte daher bleiben und sich in Bremen sein Denkmal bauen.“

Hier geht es zum kompletten Interview bei „buten un binnen“.

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