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16.04.2019
Pizarro in Medienrunde

„Bayern wollte uns nicht als Gegner“

© nordphoto


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327 Spiele für Bayern, 296 für Werder – Claudio Pizarro ist im Norden und im Süden der Republik eine Legende. Kein Wunder, dass er sich „riesig“ auf die beiden anstehenden Duelle in der Liga und im Pokalhalbfinale freut, wie er am Dienstag in einer Medienrunde verriet.

Er glaubt, dass Werder gegen Rekordmeister bestehen kann: „Wir sind in einer guten Phase, die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen und deshalb ist die Möglichkeit da, die Spiele zu gewinnen. Es geht immer etwas. Wir stehen hier in Bremen eng zusammen“, betonte er. Und auch sein eigenes Selbstvertrauen scheint nicht gering zu sein: „Es ist schön für mich, nach München zu kommen, aber wenn ich reinkomme, ist es vielleicht nicht so schön für sie.“

Dass die scheinbar übermächtigen Bayern großen Respekt vor den Bremern haben, ließ Pizarro ebenfalls durchblicken. „Sie wissen, dass es nicht einfach wird, sie wollten eine andere Mannschaft als Werder“ im Pokalhalbfinale ziehen. Dass die Bremer seit über zehn Jahren gegen den FCB nicht gewonnen haben, wolle der Peruaner nicht überbewerten: „Bayern ist immer noch gut, sie haben einen guten Kader. Aber sie stehen nicht mehr so eng zusammen wie früher“, erklärte er.

Auf die Frage, welches Spiel er lieber gewinnen würde, wenn er sich nur eines aussuchen könne, hatte der 40-Jährige eine klare Antwort: „Im Pokal!“ Denn dann würde man ins Finale einziehen. „Und ich sage unseren Spielern, die noch nie in Berlin waren, immer, wie geil das ist.“

Ob ein mögliches Pokalspiel im Olympiastadion sein letztes als Profi sein würde, steht indes noch nicht fest: „Ich weiß noch nicht, wann oder wie ich mich entscheide“, sagte er in Bezug auf seine unklare Zukunft. Der Vertrag des Stürmers läuft im Sommer bekanntlich aus. 

Deltator1 am 16.04.2019, 16:23
Pizza motiviert seine Mitspieler schon damit dass er dabei ist und das ist für beide Spiele wichtig
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WERDER2016 am 16.04.2019, 17:57
Werder wollte die Bayern aber auch nicht.
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susanneundjens am 16.04.2019, 21:35
Das ist ja auch logisch angesichts der letzten Jahre und nicht extra erwähnenswert. Umgekehrt ist es sehr wohl bemerkenswert, denn Bayern könnte es ja als Dauermeister egal sein, wer nun gerade der nächste Gegner ist. Ist es ihnen aber offensichtlich nicht und das spricht für die Entwicklung bei Werder.
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WERDER2016 am 16.04.2019, 23:22
Jetzt provoziere ich mal etwas: bei den verbliebenen Mannschaften wollte wohl jede den HSV, also wollte Bayern nicht Werder als Gegner. Ist doch logisch. Es könnte aber auch sein, dass Bayern Werder nicht wollte, um ein geruhsames Finale spielen zu können.

Nehmen Sie es nicht persönlich, auch ich freue mich über die positive Entwicklung bei Werder.
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susanneundjens am 17.04.2019, 16:13
@werder2016: Ich erkenne da jetzt keine Provokation. Klar wollten alle den HSV. Aber im Artikel steht doch, dass es "nicht einfach"wird. Das hat doch dann nix mit Hamburg oder dem Finale zu tun, sondern damit, dass man in München den SVW jetzt wieder als ernsten Gegner wahrnimmt.
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fh_king am 16.04.2019, 22:49
Wenn wir gegen einen starken FCB rausfliegen ist das zwar nicht schön aber ok. Wenn wir aber wieder verpfiffen werfen wie beim letzten HF aufeinandertreffen (Stichwort: Fallsucht Vidal), dann wäre das extrem bitter. Irgendwie hab ich das Gefühl, das da wieder sowas passieren wird...
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Marko am 19.04.2019, 18:20
wie Pizza den Ball gegen Dortmund im Pokal so elegant Angenommen hat und danach hats geklingelt..Er gibt den Jungen wilden Sicherheit. Toll.
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