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22.02.2019
Kohfeldt im Eurosport-Interview

„Baumann ist der wichtigste Mann im Verein“

© nordphoto


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Frank Baumann ist ein Mann, der auch ein Stück weiter über das nächste Wochenende hinausdenkt. Das sagt Florian Kohfeldt im Interview mit Eurosport über den Sportchef von Werder Bremen. „Frank Baumann ist für mich der wichtigste Mann im Verein“, findet der 36-Jährige. Er erklärt auch warum: „Wir müssen uns auch mal trauen, in Spielen Dinge umzusetzen, auch wenn man kurzfristig mit anderen Dingen einen Tick mehr Erfolg hätte.“ Das müsse sein, um langfristig mehr Erfolg haben zu können. Baumann präge diese Grundphilosophie und gebe jeder handelnden Person im Verein den Vertrauensvorschuss für diesen Weg. 

Eine Entscheidung, die Kohfeldt und Baumann bald zusammen treffen müssen, ist, wie es nach der Saison mit Claudio Pizarro weitergehen soll. Dazu erklärt der Werder-Coach: „Wann er auf uns zukommt und wie er das macht, entscheidet Claudio.“ Ob es dann aber auch als Spieler für den Peruaner bei Werder weitergehe, sei nicht selbstverständlich. „Entscheiden wird er das nicht alleine, aber er hat einen großen Anteil daran. So romantisch darf man auch nicht sein. Das hat Auswirkungen auf die Kaderplanung, auf junge und eventuell neue Spieler“, gibt Kohfeldt einen Einblick. Denkbar sei auch, Pizarro eine andere Aufgabe im Verein erhalte.

Im Interview mit dem TV-Sender geht Kohfeldt auch auf den Umgang mit seinen Spielern ein und erklärt, was für ihn dabei besonders wichtig ist.  „Die ersten Zehn, Elf, die brauchen gar nicht so viel Aufmerksamkeit. Die brauchen natürlich die fachliche Aufmerksamkeit, man muss aufpassen, auf welchem Weg sie sind“, meint der Werder-Trainer. Wichtiger sei seiner Meinung nach aber der Umgang mit den Spielern in der zweiten und dritten Reihe.

Dazu erklärt er: „Für mich ist wichtig, dass die Spieler 15, 16, 17, 18 bis 22 bis zu den Jungs, die am Wochenende vielleicht bei der U23 spielen, zumindest das Gefühl haben: Der Trainer kümmert sich um mich“, erklärt der Bremer Coach. Er lasse sich ungern den Vorwurf gefallen, dass ein Spieler, der nicht so viel spielt, sage: ,Der Trainer hat nicht mit mir geredet'. Der Umgang mit den Spielern müsse immer da sein.

Das komplette Interview im Video gibt es hier.

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