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Rasenreport
04.02.2019
Rasenfunk zum Nürnberg-Spiel

„Bargfrede hat wahnsinnig gefehlt“

© nordphoto


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Der größte Kritikpunkt, den Rasenfunk-Moderator Max-Jacob Ost an der Begegnung zwischen Werder und dem 1. FC Nürnberg vom vergangenen Sonnabend ausmacht, ist kein sportlicher. Was Ost verärgert, ist der Umgang in der Bundesliga mit Kopfverletzungen. In der 21. Minute des Spiels in Nürnberg waren Werders Martin Harnik, Nürnbergs Tim Leibold sowie Nürnbergs Christian Mathenia mit den Köpfen zusammengeprallt. Erst in der Halbzeit wurde Leibold mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt. „Ich verstehe das einfach nicht mehr“, sagt Ost. Es könne nicht angehen, dass ein Spieler mit einer derartigen Verletzung weiterspiele. Noch krasser der Fall Mathenia. Nach einem erneuten Zusammenstoß mit Theo Gebre Selassie in der 60. Spielminute blieb Nürnbergs Keeper bewusstlos auf dem Boden liegen. Nachdem er sich berappelt hatte, spielte er durch. Ost hält dieses Vorgehen für verantwortungslos. Es könne nicht wahr sein, dass weder Vereine, noch Spieler oder Spielervereinigungen etwas dagegen unternähmen.

Auch am Spiel selbst haben die Rasenfunk-Teilnehmer viel zu kritisieren. „Es war ein Spiel auf überschaubarem Niveau“, urteilt Philipp Pander. Man habe zum ersten Mal in dieser Saison gemerkt, dass Werder den Fuß vom Gas genommen habe. Deswegen, und wegen der kämpferischen Leistung von Nürnberg, sei die Punkteteilung letztlich gerecht. Ost sieht das schwache Werder-Spiel zum Teil in dem Fehlen von Philipp Bargfrede (Gelbsperre) begründet. „Bargfrede hat wahnsinnig gefehlt“, sagt er. Bargfredes Präsenz vor dem Strafraum und seine Stärke beim Umschaltspiel seien Qualitäten, die Nuri Sahin in der Form nicht habe. „Werder war viel zu offen im zentralen Bereich“, so Ost.

Den exklusiven Werder-Part des Rasenfunks könnt ihr euch hier an anhören:

Die komplette Folge gibt es hier.

jamal0781 am 04.02.2019, 10:11
Jetzt sieht man wie wichtig Delany war.Sahin kann Bargfrede in keiner Weise ersetzen.
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wolfgramm am 04.02.2019, 12:16
Stimmt.Sahin ist sicher ein guter Spieler,aber eben völlig anders als Bargfrede.Sich auf Bargfrede zu verlassen,ist aber trügerisch.Hoffentlich lernt man daraus und handelt dementsprechend für die nächste Saison.Man hat im Kader keinen vergleichbaren Spieler,dessen Qualitäten nur in der Defensive liegen.Leider denkt man bei Werder fast immer nur offensiv,hat ja auch zeitweise geklappt.Da hatte man aber Weltklassestürmer.Die wird man nicht mehr bekommen,also sollte man versuchen,die Defensive in der Zukunft zu stärken.Da gibt es,wenn man Glück hat,preiswertere Spieler.Im Augenblick ist das in der Defensive höchstens Durchschnitt,was Kohfeldt zur Verfügung hat.Die Innenverteidigung ist für mich das größte Problem in der Defensive.Alle Spieler sind langsam und zweikampfschwach.Sollte da nicht nachgebessert werden,sehe ich es als schwierig an,weiter nach oben zu kommen.Aber das ist Zukunftsmusik,man kann erstmal nur hoffen,Bargfrede kann den Rest der Saison spielen,denn er ist für mich einer der wichtigsten Spieler im derzeitigen Kader.Planen sollte man aber langfristig nicht mit ihm.
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WERDER2016 am 04.02.2019, 15:59
Wenn Bargfrede in Form ist, spielt er meistens eine gute Partie, normalerweise defensiv. Aus meiner Sicht ist es daher viel zu einfach, wenn man jetzt denkt, mit Bargfrede wäre es anders gelaufen. Werder war 88 Minuten ohne Gegentor, das wäre mit Bargfrede auch nicht weniger gewesen, und ob er in die Fehlerkette beim Gegntreffer noch eingegriffen hätte, bleibt reine Spekulation.

Gegen den BVB ist er aber wichtiger denn je und da die Sentimentalitäten mit Sahin aus dem Ligaspiel abgearbeitet sind, gibt es auf dieser Position nur eine Entscheidung.
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