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15.02.2019
Mein-Werder-Wiki

B wie Busch, Marnon

© nordphoto


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Zur Gruppe hoffnungsvoller Talente, die bei Werder leider nie den Durchbruch schafften, gehört im Nachgang betrachtet sicherlich auch Marnon Busch. Wie rund ein Dutzend anderer Nachwuchsspieler aus dem eigenen Stall wurde Busch bei den Profis ins kalte Wasser geworfen, kam aber über eine Handvoll Einsätze nicht hinaus. Als Zwölfjähriger wechselte Busch ins Werder-Internat und kämpfte sich durch alle Jahrgangsstufen bis hoch zu den Amateuren.

Im Sommer 2012 gab er sein Debüt in der Regionalliga Nord, Busch war damals erst 17 Jahre alt. Trotzdem konnte er sich schnell als rechter Verteidiger festspielen, ehe ihn in der Rückrunde eine hartnäckige Muskelverletzung komplett außer Gefecht setzte. Nach dem Wechsel von Thomas Schaaf zu Robin Dutt auf der Trainerbank der Profis holte Dutt den Youngster 2014 ins Bundesligateam, sein Debüt gab Busch dabei im Pokalspiel gegen den FV Illertissen, das Werder mit Ach und Krach nach Verlängerung gewann. Ein paar Tage später feierte Busch dann auch in der Bundesliga seine Premiere. Wieder war es eine Muskelverletzung, die Busch aus der Mannschaft nahm und ihn letztlich nie mehr zurückkommen ließ.

Werder lieh den Spieler an den TSV 1860 aus, mit dem Busch aus der zweiten in die vierte Liga (zwangs-)abstieg. Da in Bremen kein Platz mehr für Busch war,  wurde der Spieler nach seinem Leihende in München an Zweitligist 1. FC Heidenheim verkauft. Beim FCH hat sich Busch mittlerweile einen Stammplatz rechts hinten in der Viererkette erkämpft und den Durchbruch im Profifußball doch noch geschafft.

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