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30.01.2019
Vor dem Duell gegen den Tabellenletzten

Augustinsson: „Nürnberg ist ein Schlüsselspiel“

© nordphoto


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Ludwig Augustinsson gibt die Marschrichtung für das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am kommenden Wochenende vor. „Das ist ein Schlüsselspiel“, sagte der Linksverteidiger am Mittwoch in einer Medienrunde. „Die nächsten Spiele werden jetzt wichtig, um oben dran zu bleiben.“ Derzeit trennen Werder zwei Punkte vom sechsten Platz und damit der sicheren Qualifikation für das europäische Geschäft - ein Ziel, das sich die Bremer zu Saisonbeginn selbst gesetzt haben. „Wir haben das Gefühl, dass wir in der Tabelle besser dastehen müssten, als es der Fall ist“, sagte Augustinsson. Gefühl und Wirklichkeit sollen nun schleunigst in Einklang gebracht werden. Darum müsse man gegen Nürnberg und „auch in den Spielen danach unbedingt Zählbares mitnehmen“, sagte Augustinsson.

Gegen Nürnberg gehen die Bremer als Favorit ins Spiel, eine Situation von der sich Werder nicht blenden lassen will. „Wahrscheinlich werden wir viel Ballbesitz haben. Dürfen uns aber nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen. Nürnberg hatte in dieser Saison auch häufig Pech“, sagte Augustinsson über das derzeitige Schlusslicht der Bundesliga.

Ausbeute nach Standards gering

Ein Mittel, um einen Gegner zu knacken, der sich einigelt, sind Standards - ob aus Ecken oder Freistößen. Gegen Frankfurt war dies die Aufgabe von Augustinsson. Das sei eine Entscheidung der Trainer gewesen, die ihn sehr gefreut habe. Viel machte Augustinsson aus dieser Zuteilung aber nicht. Acht Ecken bekam Werder gegen die Eintracht zugesprochen, zu einem Torerfolg führten sie nicht. Ob Augustinsson gegen Nürnberg wieder der Mann für die Standards sein werde, wisse er nicht - schließlich könnte ja auch Nuri Sahin wieder auf dem Platz stehen, der im ersten Rückrundenspiel gegen Hannover einen Großteil der Standards übernahm.„Wir haben viele Optionen“, so Augustinsson.

Überhaupt ist die Ausbeute nach Standards bei Werder in dieser Saison gering. Sechs von 31 Toren resultierten aus ruhenden Bällen, drei davon waren Eckbälle. Dennoch: „Klar ist, dass wir mehr Tore aus Standards machen müssen“, so der 24-Jährige. „Aber das wird kommen“, ist sich Augustinsson sicher. 

Eine schlaflose Nacht

Einen Standard der unangenehmen Sorte verursachte der Schwede gegen Frankfurt. „Das Handspiel gegen Frankfurt hat mich sehr frustriert. Ich bin hingefallen und habe leider den Ball mit der Hand berührt, als ich aufstehen wollte. In der folgenden Nacht war es schwer, einzuschlafen“, beschrieb Augustinsson die Elfmetersituation, die zum 2:2-Ausgleich durch Sebastien Haller führte. „Vor ein paar Jahren hätte mich so ein Ding noch stärker beschäftigt. Ich bin jetzt aber reflektierter und denke nicht mehr viel darüber nach. Wir haben ja jetzt kurz hintereinander wieder zwei wichtige Spiele und darauf fokussiere ich mich“, sagte Werders Linksverteidiger. Eins dieser Spiele ist das gegen Nürnberg, das andere das Pokalspiel gegen Dortmund am Dienstag.

alanya_fuchs am 30.01.2019, 13:39
Augustinsson: "Nürnberg ist ein Schlüsselspiel"

Bei allem Respekt, das ist Quatsch.
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JayJailrat am 30.01.2019, 13:58
Finde ich gar nicht. Es ist schon ein überaus wichtiges Spiel
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slash1965 am 30.01.2019, 14:05
Gerade jetzt muss ein dreier her, haben durch Schlafmützigkeit in der Hinrunde genügend Punkte liegen gelassen, das darf nicht mehr passieren
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Herzraute am 30.01.2019, 14:06
Sehe ich auch so. Frankfurt war ein Schlüsselspiel um zu sehen wie man gegen die Top 5 spielt. Aber Nürnberg ist ein Pflichtsieg.
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alanya_fuchs am 30.01.2019, 15:23
So ist es.
Schlüsselspiele sollen den Stand und die Richtung der Entwicklung widerspiegeln. Deshalb sind Spiele gegen Tabellennachbarn, also gegen die, mit denen man vermeintlich auf Augenhöhe ist, eher dazu geeignet.
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borowka am 30.01.2019, 16:21
Wenn jetzt jedes Spiel zum Schlüsselspiel wird, strapazieren wir das Wort dann nicht ein bisschen über? Mir wird das zuviel.
Hannover war ein Schlüsselspiel, weil es das 1. nach der Winterpause war.
Frankfurt war ein Schlüsselspiel, weil sie direkt vor uns auf einem EL-Platz stehen.
Nürnberg wird ein Schlüsselspiel, weil die Letzter sind und wir gegen Frankfurt nur einen Punkt geholt haben.
Ich denke, auch Augsburg eine Woche später könnte ein Schlüsselspiel werden...
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Schimmelreiter am 30.01.2019, 19:07
👍Sehe ich genauso!
Überall und immer „Schlüsselspiele“. Wäre vielleicht mal schön, alle würden den Schlüssel zur Torfabrik suchen und auch finden. Bei der eklatanten Abschlussschwäche würde das elementar helfen. Ich hoffe gegen den Club auf den Schlüsselmeister... (Wer das ist, ist egal)
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OttoOtto am 30.01.2019, 16:38
Alles andere als ein SIEG wäre Enttäuschend.
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Wit am 30.01.2019, 16:45
Kein Angst vor CL, aber Nürnberg!
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