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Rasenreport
16.05.2019
Die Gemüter der Konkurrenz

Anspannung in Sinsheim, Misstrauen in Wolfsburg

© Collage: Mein Werder/nordphoto


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Werder träumt, Werder hofft. Doch selbst ein Sieg gegen Leipzig reicht noch nicht direkt für das internationale Geschäft, der besser platzierten Teams aus Wolfsburg und Hoffenheim müssen auch noch mitspielen – oder eben nicht und straucheln. „Ich habe so ein Gefühl, dass es jetzt auch mal einen Spieltag geben wird, an dem alles für uns läuft. Und deshalb glaube ich auch an unsere Chance“, sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt vorsorglich.

Nun ist das so eine Sache mit Gefühlen, sie können bekanntlich trügen. Als Mutmcher taugt aber auch der direkte Blick auf die Gemütslage der Konkurrenz. „Die Stimmung ist auf jeden Fall angespannt, das Selbstvertrauen ist nicht mehr da und man ist mit der Saisonleistung nicht zufrieden“, sagt Joachim Klaehn, Sportchef der Rhein-Neckar-Zeitung über die TSG Hoffenheim. „Mainz ist jetzt nicht der Lieblingsgegner, es waren häufig sehr enge Spiele und die TSG konnte nur zweimal dort gewinnen. Werder darf hoffen.“

Und wie sieht es in Wolfsburg aus?. „Es herrscht keine Euphorie, es wurden erst knapp über 20 000 Karten verkauft für das Endspiel gegen Augsburg. Das passt zu dieser Saison, die Zuschauer trauen nach zwei Jahren im Abstiegskampf dem Ganzen noch nicht„, erklärte Kicker-Experte Thomas Hiete gegenüber Mein Werder. “Dabei hätten es Team, Trainer und Manager nach diesem Jahr verdient, mehr Zuspruch zu haben und Europa zu erreichen. Die Mannschaft ist heiß und will mit einem Heimsieg alles klarmachen.“

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