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22.01.2019
Nach Drohnen-Vorfall

Anhörung steht an – mit Kazior als Verdächtigem?

© dpa


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Es war der Aufreger kurz vor Weihnachten: Werder spionierte mit Hilfe einer Drohne beim geheimen Training des kommenden Gegners Hoffenheim in Zuzenhausen. Sportchef Frank Baumann hatte nach einigen Diskussionen schließlich eingeräumt, dass ein Vereinsmitarbeiter für den Vorfall verantwortlich war. 

Erledigt ist die Angelegenheit allerdings noch nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts einer bedeutenden Ordnungswidrigkeit (wir berichteten). Nächster Schritt der Ermittlungen: Der Verdächtige, der die Drohne gesteuert haben soll, muss angehört werden. Das entsprechende Schreiben sei verschickt worden, teilte Norbert Schätzle, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mannheim, auf Nachfrage mit. Wenn die Anhörung vollzogen sei, werde die Bußgeldbehörde über die Strafe entscheiden. Es droht ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro.

Nach Informationen der „Bild“ handelt es sich bei dem Verdächtigen um Rafael Kazior. Der 35-Jährige, der vergangene Saison seine Karriere bei Werders U23 beendet hatte und seit Sommer zum Videoanalyse-Team von Trainer Florian Kohfeldt gehört, soll demnach auch teilweise auf eigene Faust agiert haben. Laut dem Bericht wurde Kazior am Hoffenheimer Trainingszentrum mit einem dunklen E-Klasse-Mercedes gesehen, von dem aus die Drohne gesteuert worden war.

Herzraute am 24.01.2019, 08:17
Sollen es einfach zugeben, die Strafe akzeptieren und fertig. Das war eine saudumme Aktion. Wird er jetzt wohl auch so sehen.
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