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Rasenreport
02.05.2019
Nächster Gegner Dortmund

Anderes Personal, gleiches Spiel

© nordphoto


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Es ist ein Satz, der Lucien Favre vermutlich sein gesamtes weiteres Trainer-Leben verfolgen wird. „Der Titel ist gespielt", sagte Favre nach der 2:4-Niederlage Dortmunds gegen Schalke am vergangenen Sonnabend. In der Annahme, Bayern würde am Tag darauf in Nürnberg gewinnen und im Titelrennen auf vier Punkte enteilen. Es kam anders, Bayern stolperte beim 1:1 und steht nun nur zwei Punkte vor dem BVB. Der Satz aber steht: Favre hat die Meisterschaft aufgegeben.

Es wird spannend sein zu beobachten, ob die vier Worte Wirkung zeigen auf die Dortmunder Spieler, die sich ja schon im Urlaub hätten wähnen können. Oder ob Favre in der Lage ist, seinen Satz wieder einzufangen und sein Personal zu motivieren. „Ich denke, Lucien hat das nach dem Spiel im Frust gesagt„, sagt Florian Kohfeldt. Ob die Worte Auswirkungen auf die Partie am Sonnabend haben, will er nicht beurteilen. Bei Werder wäre so ein Satz aber niemandem über die Lippen gekommen: „Unsere Herangehensweise ist: Wenn wir um etwas kämpfen können, wenn wir etwas gewinnen können, dann wollen wir das.“

Gehandicapt ist Dortmund so oder so, der Kapitän und beste Spieler, Marco Reus, fehlt aufgrund einer Rotsperre. Dass das Auswirkungen hat, ist keine Frage, so Kohfeldt: „Jeder weiß, welche Bewunderung ich für Marco habe. Als Spielertyp, als Persönlichkeit auf dem Platz. Das ist ein wahnsinnig guter Spieler, der ihnen da fehlt.„ Wie groß die Auswirkung ist, ist eine andere Frage, und da mag sich der Trainer nicht festlegen, denn: „Das kleine Problem für uns ist: Die haben noch eine Menge anderer guter Spieler. Ihre Art des Spiels wird sich deshalb nicht verändern, nur das Personal.“

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