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17.02.2019
Werder enttäuscht in Berlin

Am Plan vorbei

© nordphoto


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Florian Kohfeldt ging betont differenziert an die Bewertung seiner Mannschaft heran. "Ich will hier nicht zur großen Kritik ansetzen, das wäre verrückt. Wir haben zuletzt vor zwei Monaten verloren. So vermessen sollten wir nicht sein. Sonst müssen wir uns leider rote Trikots anziehen, auf denen Bayern München steht. Aber das will ich nicht", sagte er. So wurde es eine mittelgroße Kritik, aus der sich Kohfeldt selbst – anders als nach dem enttäuschenden 1:1 beim 1. FC Nürnberg vor zwei Wochen – herausnahm. "In Nürnberg war der Plan vielleicht nicht so gut. Heute kann ich nicht einmal sagen, ob der Plan gut war, weil wir ihn nicht umgesetzt haben", sagte er.

Außerdem im Plus-Artikel:

• Warum der Treffer zum 1:1 ins Bild der 95 Minuten zuvor passte

• Welche Serie weiterhin Bestand hat

• Was Kohfeldt zur Leistung des Schiedsrichters sagte

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WERDER2016 am 17.02.2019, 17:43
Wie nach dem Spiel gegen Nürnberg sollte man auch im Moment nicht mehr von der EL sprechen. Die Mannschaft ist noch nicht so weit, obwohl man die Ergebnisse der Konkurrenz bereits kannte und eigentlich nur ein Sieg richtig weiter geholfen hätte.

Wäre Berlin jetzt eine Übermacht gewesen - das waren sie aber nicht und haben mit dieser Leistung in der EL ebenfalls nichts zu suchen. Zum einen haben sie nicht gerade berauschend gespielt und hatten ihre Chancen einem schwachen Tag von Moisander und Augustinsson zu verdanken und zum anderen darf man sich auch nicht wundern, wenn man ein 1:0 eine Halbzeit über die Zeit verwalten möchte.

Werder muss weiter lernen, gestern war es die Wettkampfhärte, die man so nicht erwartet hatte und vom Schiedsrichter leider nicht entsprechend sanktioniert wurde. Das macht mürbe. Möglicherweise war das die Ursache dafür, dass der Plan des Trainers nicht umgesetzt wurde. Am Ende hat sich das für die Berliner gerächt und der zugegeben glückliche Punkt lindert die graue Tristesse wenigstens in Nuancen.

Was man aber immer wieder vergisst und nicht außer Acht lassen sollte ist die Tatsache einer sorgenfreien Saison. Die letzten 3 Jahre blickte man neidisch auf die Vereine , die nach etwas über 20 Spieltagen um die 30 Punkte hatten. Darunter waren Teams wie Ingolstadt, Köln, 96 oder Freiburg. Die würden heute liebend gerne mit Werder tauschen. Dass dieses Szenario im tiefen Mittelfeld stattfindet - nun gut.

In den nächsten Spielen muss es darum gehen, nicht nachzulassen und an Dingen zu arbeiten, die defizitär sind. Wichtig wird auch sein, den Aderlass an Leistungsträgern im Sommer zu minimieren, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung voran zu treiben.
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Bentlei am 18.02.2019, 10:06
Drei Anmerkungen zu Ihrem Beitrag:
- Die Mannschaft, die sich am Ende für den fünften oder sechsten Platz in der Bundesliga qualifiziert, qualifiziert sich damit auch zu Recht für die EL. Ob das Hertha, Hoffenheim - oder Bremen ist, wird sich zeigen.
- Berlin hat nicht berauschend gespielt, weil das genau die richtige Gangart gegen uns war. Dardai hat Werder komplett den Zahn gezogen. Bis auf Pizarro halt ;) Richtig aber ist aus meiner Sicht, dass die Hertha am Ende zu Recht für diesen Anti-Fußball bestraft worden ist!
- Es reicht nicht aus, die Ergebnisse der Konkurrenz zu wissen, um Spiele zu gewinnen. Das bekommt nicht mal Dortmund gebacken. Richtig aber ist der Aspekt der Wettkampfhärte. Da hat Werder Samstag eine Lehrstunde erhalten. Ich bin aber froh, dass wir so nicht spielen.
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wolfgramm am 18.02.2019, 12:47
Dem letzten Teil ihres Kommentars stimme ich zu.Aber dass man nicht mehr von der EL sprechen sollte,nicht.Was soll denn ab sofort das Ziel sein?Ab Platz 6 wird es bis zuletzt ein enges Rennen werden.Und ich gebe @Bentlei recht.Wer am Ende auf Platz 6 steht,hat es auch verdient.Hinzu kommt,dass wohl Platz 7 reicht,denn Bayern und Leipzig könnten Pokalsieger werden.Wolfsburg,Frankfurt und Hertha haben zwischenzeitlich auch schlechte Spiele abgeliefert,man sollte sich nicht hinter diesen Mannschaften verstecken.Das heißt nicht,dass ich fest daran glaube,die EL wird erreicht.Sollte man aber gegen VFB und Wolfsburg gewinnen,könnte man schon auf dem begehrten Platz 6 oder 7 stehen.Hätte man das Ziel EL nicht öffentlich gemacht wäre der Saisonverlauf natürlich noch positiver zu sehen,denn eine so sorgenfreie Saison(bezüglich Abstieg) gab es tatsächlich lange nicht.Da die Liga aber von Platz 6-15 sehr eng ist,weiß man nicht was demnächst passiert.Geld spielt nun mal immer mehr eine Rolle.Deshalb wäre eine EL-Teilnahme schon zu befürworten.Die Nachteile,siehe Schalke,muss man in Kauf nehmen.Denn sie wären auch in 1-2 Jahren vorhanden.
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Bentlei am 18.02.2019, 10:01
Es wiederholt sich ganz einfach eine Problematik, die schon sehr oft diese Saison (bei allem Positiven, das es zur Genüge über die Mannschaft zu berichten gibt!): Wir haben kein Tempo im Spiel. Das kann dann im Umkehrschluss gar nicht funktionieren, dass man eine Mannschaft in Verlegenheit bringt, die nur darauf auf ist, das Spiel zu zerstören. Wenn bei uns fast jeder Spielzug damit beginnt, dass Pavlenka den Ball entweder ratlos unkontrolliert an die Seitenlinie flankt oder der Ball eine Etage vorher quer geschoben wird, bis schließlich aus der Not heraus doch hoch nach vorne gebolzt werden muss, fängt das Problem im Spielaufbau schon früh an. In diesem speziellen Fall kam hinzu, dass wir uns über fast die kompletten 90 Minuten kaum auf die robuste Spielweise der Hertha einstellen konnte. Da die vorne einfach gute Kicker drin haben, schaffen sie es trotz Abwehrriegel immer wieder mit klugen Pässen in die Spitze, Nadelstiche zu setzen. Diese "genialen" Momente (die dem Pfostenschuss und dem späteren Treffer von Selke vorangingen) hatten wir nicht.

Was wir aber hatten: Die Moral, den Willen und die Aufopferung. Bereits das vierte Tor in der Nachspielzeit - das spricht dafür, dass die Truppe absolut intakt ist. Ein sehr wichtiger Punkt gegen einen direkten Konkurrenten. Es ist alles drin. Auch wenn ich nicht glaube, dass wir Leverkusen noch einfangen - aber der Rest ist auf Augenhöhe mit uns.
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chrijunge am 18.02.2019, 10:18
Berlin´s Taktik war hinten zu Mauern und wenn mal jemand durch kommt, diesen zu umzulegen. Wenn Bälle mal nach vorne kommen, haben Sie eine brutal gute Offensive. Das funktioniert super. Zumindest bis Pizzaro kommt (ja war auch Glück;)

Ich finde den Antifussball von Berlin furchtbar, aber Berlin hat Werder komplett neutralisiert, das muss man ihnen lassen. Sie hätten auch nach 45 Min 3:0 führen können.

Wir haben noch zu große Leistungsschwankungen. Leider auch bei Leistungsträgern wie Kruse und Moisander, bei denen man es nicht auf das junge Alter schieben kann. Zudem würde ich mir wünschen, dass nochmal am Spielaufbau gefeilt wird. Wir haben unfassbar viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Die langen Bälle von Pavlenka sind zudem auch meistens sofort weg.
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Netzorath am 18.02.2019, 12:39
@Bentlei
Ihrem ersten Beitrag stimme ich voll zu, dem zweiten teilweise.
Gegen Mannschaften, die ihr eigenes Spiel durchbringen wollen, Frankfurt, Leipzig, Dortmund, auch Augsburg, haben wir schon Tempo drin. Dann ergeben sich Räume, in die hineingestoßen werden kann. Wie schnell war Rashica gegen Augsburg oder auch in Leipzig vor dem gegnerischen Tor.
Anders sieht es aus, wenn der Gegner sich hinten reinstellt, wie Hertha es allen Ernstes auf eigenem Platz nicht nur gegen Bayern, sondern auch gegen den Zehnten Werder Bremen seinen Zuschauern antut (die sollten sich mal überlegen, ob es wirklich am Stadion liegt, dass sie für eine Millionenstadt so wenig Zuschauer haben oder ob es nicht doch was mit der Spielweise zu tun haben könnte).
Das war bei uns schon bei anderen Gegnern, Nürnberg, auch Freiburg nach ihrer Führung, der Fall. Dann haben wir ein Problem. Aber wie wollen Sie Tempo aufnehmen, wenn der Gegner mit acht, manchmal zehn Feldspielern seine Hälfte zustellt? Das war auch für Bayern schwer. Oder Gladbach mit ihrer starken Offensive: 0:3 im eigenen Stadion gegen diese Antifußballer.
Da muss man noch weiter an der Kombinationssicherheit feilen und es muss mehr Bewegung rein und Tempo auf engem Raum, klar. So weit sind wir dann doch noch nicht. Es wird das ewige Problem des Fußballs bleiben, die Destruktiven zu überwinden.
Ich sehe da auch ein ziemliches Problem in Schalke auf die Mannschaft zukommen, auch wenn es zuletzt dort zweimal gutgegangen ist.
Schalke ist aber auch ein Beispiel, das Hoffnung macht; denn diese Unart des Fußballs hat ihnen nur eine Saison Erfolg gebracht.
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wolfgramm am 18.02.2019, 16:17
Natürlich ist es schöner,Spiele von Leverkusen,Dortmund und auch Werder anzusehen.Es ist aber legitim auch anders zu spielen,und das macht den Fußball insgesamt auch interessant.Dass bei Hertha das Stadion nicht immer voll ist,liegt glaube ich eher daran,dass man in Berlin auch andere Dinge tun kann,als zum Fußball zu gehen.
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Netzorath am 18.02.2019, 20:58
Och, das kann man in München auch, ist aber trotzdem immer voll.
Was daran interessant sein soll, dass sich eine Mannschaft im eigenen Stadion, also vor den eigenen Fans, gegen den Tabellenzehnten hinten rein stellt, erschließt sich mir nicht.
Aber danke für den Hinweis, dass es legitim ist.
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am 19.02.2019, 16:18
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