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Rasenreport
10.12.2018
Baumann zum Restprogramm vor Weihnachten

„Als Spieler freut man sich auf solche Spiele“

© nordphoto


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Vor dem Spiel gegen Düsseldorf war bei Werder viel vom Druck die Rede, vom neuen Druck. Werder musste gegen das Schlusslicht unbedingt gewinnen. Anders als in den vergangenen Jahren ging es aber nicht um Punkte gegen den Abstieg, sondern um Zähler für das Saisonziel europäischer Wettbewerb. Diese ungewohnte Drucksituation habe die Mannschaft beim 3:1-Erfolg sehr gut gemeistert, sagte Sportchef Frank Baumann zu Mein Werder. „Das war wirklich kein einfaches Spiel. Dann gab es den Rückschlag vor der Halbzeit durch das 1:1. Trotzdem hat sich die Mannschaft nicht verrückt machen lassen.“

Den Sieg, den alle eingeplant hatten, hat Werder also eingefahren. In den restlichen drei Partien vor Weihnachten kann man dagegen nicht zwingend Siege erwarten. Es geht zum ungeschlagenen Spitzenreiter Dortmund, zu Hause gegen den Tabellensiebten Hoffenheim und dann zum Tabellenvierten Leipzig. „Das sind schwere Brocken“, unterstrich Baumann. „Aber als Spieler freut man sich auf solche Spiele. Das ist eine große Herausforderung.“

Aufsichtsratschef Bode hatte vor dem Düsseldorf-Spiel noch mindestens sechs Punkte bis zur Winterpause gefordert. Nach dem Erfolg am Freitag sollten die Bremer also nach dieser Rechnung eine der drei aussstehenden Partien gewinnen. Baumann machte derweil keine Punktevorgabe, sagte aber: „Wir wollen noch einige Punkte holen und eine sehr ordentliche Hinrunde positiv abschließen.“

Werder ist aktuell Achter, bis zu Rang sechs sind es zwei Punkte. „Die internationalen Plätze sind in Reichweite“, verdeutlichte Baumann. „Wir wollen dort bleiben und uns eine gute Ausgangssituation für das kommende Jahr verschaffen.“ Der Sportchef weiß, dass die drei Spiele innerhalb von sieben Tagen am Jahresende noch einmal eine echte Härteprüfung für die Mannschaft sind. „Da gilt es, nach einer sehr intensiven Hinrunde noch einmal alles rauszuhauen, bevor man sich dann ausruhen kann“, gab Baumann die Marschroute vor.

wolfgramm am 10.12.2018, 12:34
Man hat 21 Punkte,gut.Baumann spricht von einer sehr ordentlichen Hinrunde.Wenn es bei den 21 Punkten bleibt,ist es eine durchschnittliche Hinrunde.Letztes Jahr brauche man 53 Punkte für Platz 6,das angestrebte Ziel.Selber hatte man 42 Punkte.Holt man nochmal die 21 Punkte der Hinrunde wären es wieder 42 Punkte.Besser als früher ist,dass man endlich mal völlig frei von Abstiegsängsten sein kann,was aber auch an den Mannschaften Düsseldorf,Nürnberg,Hannover,VFB liegt,die einfach zu schwach sind,um Werder noch gefährden zu können.Um allerdings ernsthaft an Platz 6 zu denken muss tatsächlich noch ein Sieg her,am ehesten wohl möglich gegen Hoffenheim.Was Wolfsburg fast geschafft hätte,sollte Werder an einem guten Tag richtig gelingen.Völlig ausschließen tue ich allerdings eine Überraschung in Dortmund nicht,man müßte aber dort sehr mutig auftreten,womit die Dortmunder wohl nicht rechnen.Aber klar,Favre ist ein Taktik-Fuchs,für mich einer der besten Trainer überhaupt,aktuell sicher der beste Buli-Trainer.Werder hat diese Saison schon einige Mannschaften wieder aufgebaut,vielleicht schaffen sie es,Dortmund den ersten Dämpfer zu verpassen.
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WERDER2016 am 10.12.2018, 21:05
Drei Spiele innerhalb von 7 Tagen als Härteprüfung: diese und die intensive Hinrunde sind schwache Argumente. Alle 3 Gegner waren europäisch unterwegs und haben ein weitaus intensiveres Programm hinter sich als Werder. Anstatt zu jammern, sollte man sich dies zum Vorteil machen. Der Kader ist breit genug, um die Kräfte dosiert einzusetzen. Wie es gegen solche Mannschaften gehen kann und muss, haben die Freiburger am Samstag gegen RB eindrucksvoll demonstriert: laufen, laufen, laufen ....... .
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