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05.12.2018
Klaassen vor dem Düsseldorf-Spiel

„Alle wissen, was Freitag zu tun ist“

© nordphoto


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Von einer sportlichen Krise wollen sie in Bremen (noch) nichts wissen, eine Ergebniskrise hat Werder aber fraglos. Von möglichen 15 Punkte hat Werder zuletzt gerade einmal einen geholt. „Wenn man fünf Spiele nicht gewinnt, muss man unbedingt das nächste gewinnen“, sagte Klaassen pragmatisch während einer Medienrunde am Mittwoch. 

Als er diese Worte sprach, flimmerte hinter ihm die aktuelle Bundesligatabelle über einen Bildschirm. Werder ist aktuell Neunter, das weiß natürlich auch der Niederländer. Unruhig wird er deshalb aber nicht. „Gewinnen wir gegen Düsseldorf, sind wir in der Tabelle gut dabei“, sagte Klaassen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, wir glauben an uns. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Alle wissen, was am Freitag zu tun ist.“

Zumindest auf dem Papier ist die Fortuna aus Düsseldorf ein Leichtgewicht. Aufsteiger. Tabellenletzter. Allerdings hat die Elf von Friedhelm Funkel gegen Bayern mit einem 3:3 überrascht. Mit einem Sturmlauf des Gegners rechnet Klaassen dennoch nicht. „Ich erwarte nicht, dass Düsseldorf hierher kommt, um offensiv Fußball zu spielen. Das wollen wir machen“, sagte er. 

Genau das hat zuletzt allerdings nicht mehr ganz so gut funktioniert. Gerade in der Offensive hakte es beim Team von der Weser. „Wir arbeiten alle hart. Wir müssen da weitermachen, wo wir nach den ersten Spielen aufgehört haben. Dann passen auch die Ergebnisse wieder“, sagte Klaassen. "Wir machen zu viele individuelle Fehler, wodurch wir in letzter Zeit oft Gegentore bekommen haben. Die ganze Mannschaft muss immer aufmerksam sein, auch bei den Kleinigkeiten auf dem Platz.“

In den vergangenen Partien hat aber nicht nur die Mannschaft insgesamt nicht immer gut ausgesehen, auch der 25-Jährige selbst erreichte zuletzt nicht mehr das Niveau, auf dem er noch zu Saisonbeginn spielte. „Natürlich bin ich unzufrieden. Ich spiele aktuell nicht das, was ich will„, räumte Klaassen ein. “Diese Phasen gibt es in einer Saison. Ich arbeite hart daran, das wieder zu ändern.“ 

Verbotener Körperkontakt

In personeller Hinsicht gibt es bei den Bremern derzeit einige Fragezeichen. Mit Ludwig Augustinsson, Claudio Pizarro und Yuya Osako mussten gleich drei potenzielle Stammkräfte eine krankheitsbedingte Zwangspause einlegen. „Wir dürfen uns nicht mehr die Hand geben“, scherzte Klaassen deshalb. „Wir müssen morgen und Freitag schauen, ob sie fit werden.“

Eine andere Baustelle ist die Bremer Innenverteidigung, wo nach den Ausfällen von Niklas Moisander (Sperre) und Milos Veljkovic (verletzt) dieses Mal Sebastian Langkamp und Marco Friedl spielen werden. „Wir alle müssen ihnen helfen“, forderte Klaassen. „Aber beide machen ihre Sache gut.“

klarerBlick am 05.12.2018, 14:19
„Alle wissen, was zu tun ist“

klingt so, als hätten sie das gegen Freiburg, Mainz, Bayer, Leverkusen etc NICHT gewußt.


Schwerer Angriff auf den Trainer, der die Spieler vorbereiten muß
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Bubba am 05.12.2018, 15:20
Aufhoeren mit nutzlosen Kommentaren der Spieler
Einfach mal auf dem Platz was machen
Duesseldorf weiss auch was Freitag zu tun ist. In Bremen punkten !
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Johnny_Lawrence am 05.12.2018, 15:40
Werder ist mal wieder Ankündigungsmeister. Große Worte und was kommt dann im Spiel? Ich wäre ja schon froh, wenn sie nicht wieder die Anfangsphase verpennen würden.
Mich erinnern diese Ankündigungen Fatal an die Nouri Endphase, zumindest von den Sprüchen her, nicht sportlich. Der schwang auch mit großen Worten um sich und man dachte immer das Werder äußerst knapp und unglücklich verloren habe und das eben nicht mehr drin sei. Also liebe Werder Spieler und Verantwortliche wir erwarten endlich auch mal Taten, sonst bleibt das ganze wie bei Nouri damals, nur leere Worthülsen!
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WERDER2016 am 05.12.2018, 21:08
Genauso sehe ich es auch. Ich frage mich, ob es für die Spieler gut ist, zwischen den Spielen so im Mittelpunkt zu stehen, um etwas "zur Lage der Nation" von sich zu geben. Hier geht aus meiner Sicht Konzentration verloren. Auch bei Klaasssen habe ich den Eindruck, dass er den Ernst der Lage nicht richtig einordnen kann. An anderer Stelle sagt er auch, dass man gar nicht so schlecht spiele und es nur an Kleinigkeiten liegen würde.

Wenn man dann unter der Woche etwas zu sagen hat, wird gerne Besserung angkündigt, und zwar immer dann, wenn es nicht so läuft. Die Sprüche wiederholen sich dann schematisch und sprechblasenartig, sind aber personen-, ja sogar vereinsunabhängig. Anstelle von Klaassen hätten auch Sahin, Augustinsson oder andere übliche Verdächtige die Rolle des Verkünders übernehmen können. Beim VfB war es der gloreiche Weltmeister Pavard, der großzügig Verantwortung für seine Fehler übernommen hat.
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Pit88 am 05.12.2018, 16:10
Unterschätzt mir die Düsseldorfer nicht. Sie sind brandgefährlich, bissig und zweikampfstark. Alles Attribute, die ich bei uns momentan vermisse. Also nicht so viel labern - wichtig ist auf dem Platz.
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borowka am 05.12.2018, 16:48
Richtig, @Pit!
Alle Spieler und Verantwortlichen reden hier von einem Pflichtsieg, als ob Düsseldorf ne Kirmestruppe wäre. Bei den Leistungen der letzten Wochen würde ich mich allerdings überhaupt nicht wundern, wenn das gegen die Fortuna in die Hose geht. Und dann haben wir den Salat...
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wolfgramm am 05.12.2018, 17:26
Ich glaube,die stehen auf Platz 18.
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Pit88 am 05.12.2018, 19:56
Das macht sie noch gefährlicher - die wollen weg von diesem Platz.
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Greenkeeper10 am 05.12.2018, 17:08
Auch die anderen können Fußball spielen also höchste konzentration tut was für die tollen fans
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ollersen am 05.12.2018, 17:46
Die Mannschaft muss sich endlich mal wieder auf dem Platz zerreißen und kämpfen bis zum Schluss und dass von Anfang an!!!! Dann schlagen wir die Düsseldorfer, wenn nicht dann gute Nacht und ab in den Tabellenkeller...
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