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Rasenreport
06.02.2019
Stimmen nach dem Erfolg gegen Dortmund

„120 Minuten pure Intensität“

© nordphoto


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Jiri Pavlenka...

...zum Elfmeterschießen: „Es sah vielleicht einfach aus, war es aber nicht. Ich war mir aber hundertprozentig sicher, dass ich die ersten beiden halte. Ich hatte zwar einen Notizzettel mit den Vorlieben der BVB-Schützen, aber letztlich weiß man ja nie, wo der Schütze hinschießt.“ 

...zu seiner Wahl zum „Man of the Match“: „Eigentlich bin ich nur der ‚Man of the Penalties‘ gewesen, im Spiel habe ich ja fast nichts gehalten.“ 

...zu einem möglichen Wunschgegner in der nächsten Pokalrunde: „Wir wollen jetzt das Maximum erreichen. Einen Wunschgegner habe ich nicht. Wir müssen jeden Gegner schlagen, wenn wir das Finale erreichen wollen.“

Max Kruse…

…zu seiner Stimmung nach dem Sieg: „Meine Stimme ist fast weg. Die Emotionen heute sind Wahnsinn. Wir haben das total verdient, hatten von vornherein die Leidenschaft und haben zweimal einen Rückstand in der Verlängerung aufgeholt. Wir haben gesagt, dass die Dortmunder zu schlagen sind – und wir haben es geschafft.“

…zum Elfmeterschießen: „Ich habe genug Selbstvertrauen, um den Elfmeter zu schießen. Ich bin sehr froh, dass Pavlas zwei gehalten hat. Wer es dann entscheidet, war egal.“

…zur Frage, wen er sich in der nächsten Runde wünscht: „Das ist mir scheißegal. Wir müssen überall hin und gegen jeden bestehen können, auch gegen Dortmund heute. Das haben wir gemeistert, aber wir haben auf dem Weg nach Berlin noch zwei Spiele vor der Brust.“

…zur Steigerung seit dem 1:1 gegen Nürnberg: „Eine Leistungsexplosion würde ich es nicht nennen, wir hatten zum Glück keine Zeit, Nürnberg zu verarbeiten. Heute zählte nur weiterkommen oder ausscheiden. Wir haben bis zur letzten Sekunde daran geglaubt und auch verdient gewonnen.“

...zum Freistoß vor dem 1:0: „Ich wollte ihn eigentlich hoch ins andere Eck schießen. Der Trainer hat aber gesagt, er soll möglichst als Aufsetzer auf den zweiten Pfosten kommen. Das hat Nuri weitergegeben, und was der Trainer sagt, muss gemacht werden.“

...zum dritten Dortmunder Treffer: „Ich bin mir sicher, dass es Hand war vor dem 3:2. Da kommst du dir schon blöd vor. Aber wir haben immer wieder gesagt, dass nur das Weiterkommen zählt. Und man hat gesehen, dass die Mannschaft gewillt war, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen.“

...mit einem Ausblick: „Das waren 120 Minuten pure Intensität. Wir haben uns für diesen Aufwand definitiv belohnt. Wir können mitnehmen, dass wir guten Fußball gespielt und uns belohnt haben. Aber wir haben weder im DFB-Pokal noch in der Bundesliga bisher etwas erreicht.“

Claudio Pizarro…

…zu seiner Zuversicht vor dem Kruse-Elfer: „Der macht das immer. Das war auch heute so, er hat das sehr gut gemacht.“

…zur Bedeutung des Spiels: „Ich glaube, heute war das sehr wichtig. Das letzte Spiel gegen Nürnberg war nicht so gut für uns. Heute haben wir es besser gemacht, die nötigen Tore geschossen. Wir wollen nach Berlin.“

Maximilian Eggestein...

...zum Spiel: „Respekt, dass alle im Elfmeterschießen so trocken geblieben sind. Wir haben in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung schon teilweise richtig gut gespielt. Leider haben wir blöde Gegentore bekommen, aber wir haben uns immer wieder zurückgekämpft.“

...zu seinem verwandelten Elfmeter: „Ich habe vorher kurz überlegt, weil ich mit Eric Oelschlägel in der U23 gespielt habe. Ich habe mich in ihn hineinversetzt und darüber nachgedacht, ob er das noch wissen könnte. Er war ja auch in der richtigen Ecke, aber ich habe versucht, den Ball möglichst hart zu schießen.“

...zur nächsten Pokalrunde: „Ein Spiel gegen den HSV hätte was. Am wichtigsten ist aber, dass wir ein Heimspiel haben. Wir nehmen alles, was kommt. Dortmund ist zurzeit die beste deutsche Mannschaft. Was soll uns noch passieren? (lacht)“

Nuri Sahin...

...zum Sieg gegen seinen Ex-Klub: „Selbstverständlich freue ich mich extrem über den Sieg. Ich bin Spieler von Werder Bremen. Solch ein Erlebnis auf meine alten Tage zu haben, ist wirklich cool. Das muss uns jetzt einen Schub für die Liga geben. Was Cooleres gibt es doch nicht, als vor so einer Kulisse in solch einem Stadion weiterzukommen. Ich habe den Pokal schon geholt und hätte nichts dagegen, wenn noch ein Titel dazukommt.“

...zum Elfmeterschießen: „Als ich unsere Schützen gesehen habe, habe ich gedacht: Heute geht was. Pavlas ist ein sehr guter Junge. Er kann Bälle halten. Er sagt: Es ist nur sein Job. Ich sage: Da gehört schon mehr dazu. Wenn du auf die Südtribüne guckst, ist das nicht einfach als Torwart. Da haben schon einige gelitten, aber Pavlas hat seine Feuertaufe bestanden.“

...zu seiner taktischen Rolle: „Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere Innenverteidiger gespielt. Das war nicht so schlecht. Ich habe mich beworben für weitere Einsätze.“

Florian Kohfeldt…

…zum Spiel: „Ich hatte ruhigere Abende, aber es war ein schöner Abend. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und auch verdient gewonnen. Es gab ein, zwei Situationen in der Verlängerung, wo ich dachte, dass es schwierig wird für uns. Etwa das klare Handspiel (von Jacob Bruun Larsen vor dem 3:2, Anm. d. Red.), vorher gab es auf der anderen Seite eine ähnliche Situation. Aber wir haben uns heute noch einmal gefangen. Sonst haben wir es uns immer wieder in den letzten Minuten zunichte gemacht, aber heute haben wir es zu Ende gebracht.“

…zur Taktik: „Wir haben das auch taktisch sehr gut umgesetzt und unsere Lehren aus dem Ligaspiel gezogen. Wir konnten nicht die ganze Zeit ins Pressing gehen und haben unsere Stürmer etwas tiefer gezogen, das lief ganz gut. Wir konnten daraus dann aber auch wieder zum höheren Pressing wechseln.“

Zur Bedeutung von Kapitän Kruse: „Max ist mit Niklas Moisander der Taktgeber. Da gibt’s ein, zwei Blicke, und dann geht’s los.“

…zur Einwechslung von Johannes Eggestein für Theodor Gebre Selassie: „Wir wollten Maxi nach rechts stellen und Theo rausnehmen, was wir am Ende auch mussten, weil er ein bisschen Krämpfe hatte.“

Zur Leistung seines Ex-Spielers Eric Oelschlägel im Dortmunder Tor: „Man muss fairerweise auch sagen: Ohne Oeler gewinnen wir wahrscheinlich in der regulären Spielzeit. Er hat heute bewiesen, dass er auf diesem Niveau spielen kann.“

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